News: Global Risk Report – das bedroht die Weltwirtschaft

Veröffentlicht: 13. Januar 2017 | 13:13 Uhr
<span class=ns>News:</span> Global Risk Report – das bedroht die Weltwirtschaft

Die Experten des Weltwirtschaftsforums schlagen im neuen Global Risk Report Alarm, denn sie sehen zwei elementare Gefahren für die weltweite Finanzwirtschaft, und zwar den Brexit und Donald Trump. Wenn sich die Wirtschaftsfachleute zwischen dem 17. und dem 20. Januar wieder im schweizerischen Davos treffen, dann haben sie einen dicken Katalog von Aufgaben, die in den nächsten zehn Jahren anstehen und gelöst werden müssen.

Die Gefahr lauert im Westen

Die stärksten Signale einer internationalen Zerrissenheit kommen aus den westlichen Ländern. Der immer noch vollkommen unklare Ablauf des Brexit ist eines dieser gefährlichen Signale, aber auch die Wirtschaftspolitik des designierten amerikanischen Präsidenten Donald Trump, über die noch so gut wie nichts bekannt ist, macht den Wirtschaftsexperten sehr große Sorgen. Der Global Risk Report zeigt jedoch noch andere Gefahren auf, wie zum Beispiel die stetig steigende soziale Ungleichheit, die Ängste, die durch eine unkontrollierte Migration entstehen und auch der Klimawandel wird im Global Risk Report als Gefahrenquelle genannt.

Die Angst vor dem Populismus

Schon 2016 konnte der Populismus mit dem Brexit und der Wahl Trumps zum US-Präsidenten zwei „große Siege“ verbuchen, jetzt schaut die Wirtschaftswelt besorgt nach Deutschland, Frankreich und in die Niederlande. In diesen drei Ländern wird 2017 gewählt und es wächst die Angst, dass die rechtspopulistischen Parteien eine große Chance haben, an die Regierung zu kommen. Ein Grund für das Erstarken der Populisten sehen die Finanzexperten in der großen sozialen Ungleichheit, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt mehr und mehr gefährdet.

Die Demokratie ist in Gefahr

Ist die Demokratie in Gefahr? Auch diese Frage wollen die Wirtschaftsexperten bei ihrem Treffen in Davos erörtern. Immer mehr sind der Ansicht, dass die politischen Schockerlebnisse des vergangenen Jahres erst der Anfang einer weltweiten Krise sind, die den demokratischen Gedanken mehr und mehr ins Wanken bringen kann. Schon jetzt geht ein Riss durch die Gesellschaft und dieser Riss könnte sich noch vertiefen, was weitreichende Folgen auch für Weltwirtschaft haben kann.

Bild: © Depositphotos.com / ake1150sb

Das könnte Sie auch interessieren:

Opel-Betriebsrat befürchtet Aus von Logistik-Standort Bochum Essen (ots) - Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat sich besorgt zur Zukunft des Logistik-Standorts mit mehr als 700 Beschäftigten gezeigt. In einem Betriebsrats-Flugblatt, aus dem die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe) zitiert, heißt es, der neue französische Opel-Mutterkonzern PSA arbeite an einem Konzept, wie das gesamte europäische Ersatzteilgeschäft ohne Bochum bewältigt werden könnte. Es drohe also eine Schließung des Standorts, der erst im vergangenen Jahr von Opel eröffnet worden ist. "Wird das Bochumer Warenverteilzentrum in der europäischen Lagerstrategie im PSA-Verbu...
Russische Unternehmen präsentieren sich auf größter Fachmesse für … Düsseldorf, Deutschland (ots/PRNewswire) - Vom 16. bis 20. April 2018 findet in Düsseldorf (Deutschland) die größte jährliche internationale Fachmesse für Hersteller von Draht- und Kabelprodukten statt (WIRE-2018). Das Russian Export Center organisiert eine Sammelausstellung von russischen Herstellern inklusive Bereich für Geschäftskommunikation auf 146 Quadratmetern. Das russische Ausstellungsformat besteht aus einer Gruppe sowie mehreren Einzelständen der folgenden Unternehmen: Micromesh Technologies (Region Orenburg), Nordwestliche Maschinenbaugesellschaft (Pushkin, St. Petersburg). Vier we...
Chef des Beamtenbundes: Im öffentlichen Dienst fehlen 200.000 … Berlin (ots) - Ulrich Silberbach, Bundesvorsitzender des Beamtenbundes, hat wenige Tage vor der entscheidenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst, vor dem gravierenden Personalmangel im öffentlichen Dienst gewarnt. "Wenn wir nicht die Lücken schließen, dann wird aus dem Investitionsstau ein Investitionsinfarkt, weil keine Leute mehr da sind, um die Investitionen zu planen und umzusetzen", sagte Silberbach dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Um genügend Arbeitskräfte zu finden, "müssen wir auch finanzielle Anreize setzen". Das sei auch möglich, denn "die öffentlichen Kassen sind voll, und die Beam...
Jugendstudie 2018 der TUI Stiftung: Zustimmung zu Europa wächst wieder Hannover/Berlin (ots) - - 71 Prozent der jungen Europäer würden bei Referendum gegen Austritt aus EU stimmen - Terrorismusbekämpfung wird als wichtigste Aufgabe der EU gesehen - Verringerung sozialer Ungleichheit ist wichtigste nationale Aufgabe - Nur jeder dritte junge Europäer vertraut EU-Institutionen - Gewerkschaften, Kirchen und Medien schneiden noch schlechter ab - 17 Prozent der Befragten sagen, dass das politische System im eigenen Land so funktioniert wie es sollte - fast jeder Zweite (45 Prozent) sieht Reformbedarf - "Junges Europa 2018 - Jugendstudie der TUI Stiftung" durchgeführt v...
Reparieren statt wegwerfen: „plan b“ im ZDF über Geräte-Erhalt Mainz (ots) - Elektrogeräte sind vielfach zu reinen Wegwerfartikeln geworden. Gegen diesen Trend setzen manche verstärkt auf Wiederherstellung und Instandsetzung. Am Samstag, 28. April 2018, 17.35 Uhr, blickt "plan b" im ZDF auf "Die Reparatur-Revolution - Weiternutzen statt wegwerfen". Der Film von Christian Bock und Birgit Tanner zeigt, wie die Verbraucher, die Wirtschaft und die Umwelt gleichermaßen von Reparaturen profitieren können. Detlef Vangerow aus Reutlingen findet in einem Wertstoff-Container statt Schrott häufig Elektrogeräte wie Staubsauger, Mixer, Radios, die funktionieren oder n...
„hart aber fair“ am Montag 16. April 2018, 21:00 Uhr, live aus … München (ots) - Moderation: Frank Plasberg Das Thema: Mit dem Finger am Abzug: Wie zügellos ist Donald Trump?Die Gäste: Thomas Roth (war Leiter der ARD-Studios in Moskau, Berlin und New York, ehemaliger ARD-Tagesthemen-Moderator) Jürgen Hardt (CDU, Außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion) Melinda Crane (US-amerikanische Journalistin; Politische Chef-Korrespondentin im englischen Programm von Deutsche Welle-TV) Hans-Lothar Domröse (ehemaliger deutscher Nato-General) Michael Wolffsohn (Historiker und Publizist) Im zweiten Jahr als Präsident ist klar: Donald Trump hat sich nicht angepas...
Ulrike Dietz

Über den Autor Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.