Warum Handy-Versicherungen sinnlos sind

Veröffentlicht: 6. Februar 2017 | 12:24 Uhr
Warum Handy-Versicherungen sinnlos sind

Wer sich ein neues teures Smartphone kauft, der lässt sich nicht selten auch für wenig Geld eine Versicherung aufschwatzen, denn schließlich hat das Telefon viel Geld gekostet, und soll daher rundum gut versichert sein. Aber diese Handy-Versicherungen haben so ihre Tücken und wer nicht aufpasst, der hat eine Versicherung abgeschlossen, die letztendlich sehr teuer werden kann.

Verbraucherschützer raten ab

Handy-Versicherungen drängen mit aller Macht auf den deutschen Markt, aber Verbraucherschützer waren davor, eine solche Versicherung abzuschließen. Finger weg von dieser Versicherung, sagt auch die Verbraucherzentrale in Hamburg, denn die Handy-Versicherungen, die vielfach in den Elektronikfachmärkten beim Kauf eines neues Handys angeboten werden, sind nicht nur sehr teuer, sie sind auch sinnlos. Kommt es zu einem Diebstahl, dann zahlen die Versicherungen so gut wie nie.

Die Tücken der Versicherungen

Ein gutes Smartphone kann schnell einige hundert Euro kosten und da die Versicherung meist nur drei bis vier Euro im Monat kostet, fällt die Entscheidung für eine Handy-Versicherung nicht allzu schwer. Wer eine Versicherung abschließen will, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie über mehrere Jahre läuft und sehr schnell mehrere hundert Euro kostet und das ist die Sache nicht wert. In den Vertragsbedingungen ist unter dem Kleingedruckten oft der Satz zu finden: „Im persönlichen Gewahrsam sicher mitzuführen“. Wird das Handy zum Beispiel aus der Handtasche gestohlen, dann zahlt die Versicherung keinen einzigen Cent. Eine Ausnahme wäre es, wenn die Handtasche mit einem Zahlenschloss versehen ist und das allein zeigt, wie unsinnig eine Handy-Versicherung ist.

Keine Chance bei Beschädigungen

Fällt das Smartphone auf den Boden und das Display zerspringt, dann müsste die Versicherung eigentlich die Reparatur bezahlen, aber leider sind in den Policen die Umstände des Herunterfallens nicht genau definiert. Es bleibt immer ein Spielraum für Interpretationen und die Versicherungen lassen sich alles Mögliche einfallen, um sich herauszureden. Fällt das Handy herunter, weil man angerempelt wird, dann wird sich die Versicherung auf den Rempler berufen und daher die Leistung für den Versicherten verweigern.

Bild: © Depositphotos.com / ByLove

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Über den Autor Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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