Wie sicher sind die Kryptowährungen?

Veröffentlicht: 24. Juli 2017 | 20:12 Uhr
Wie sicher sind die Kryptowährungen?

Um sogenannte Kryptowährungen, wie zum Beispiel Bitcoin, ist ein regelrechter Hype entbrannt, aber rund um diesen Hype gibt es immer wieder schockierende Nachrichten. So verloren diejenigen, die beim Bitcoin Mitbewerber Ether ihr Geld anlegt haben, satte 27 Millionen Euro und das, obwohl die Kontoart, die von einem Hackerangriff betroffen war, als ganz besonders sicher galt. Erst vor wenigen Wochen hätte die digitale Währung Bitcoin beinahe die Marke von 3000 Dollar erreicht und seit Beginn des Jahres gab es einen Wertzuwachs von mehr als 200 %. Die Frage ist aber: Wie lange hält der Boom noch an?

Indien will ein Verbot

In Indien gibt es offenbar erhebliche Zweifel an der Kryptowährung Bitcoin, denn das Land überlegt, die Währung generell zu verbieten. Das die virtuelle Währung und ihre Anonymität für Kriminelle besonders attraktiv ist, das hat man nicht nur in Indien erkannt. Auch in Europa macht man sich Gedanken darüber, das dank Bitcoin Geld unbekannter Herkunft über das Internet verschoben werden kann. Das ist nicht die einzige Gefahr, die von den Währungen im Internet ausgeht, denn auch die nach Bitcoin bekannteste Währung Ether hat Probleme und ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Insgesamt waren es nur drei gestohlene Transaktionen, die aber einen Wert von 27 Millionen Euro hatten.

Gezahlt wird im Geheimen

In den letzten Jahren haben sich Währungen wie Ether und Bitcoin als echte Alternativen zur „normalen“ Währung etabliert. Was sie so einzigartig macht, ist, dass alle Zahlungen im Geheimen stattfinden und es nicht mehr nachvollziehbar ist, wer bei wem was gekauft und bezahlt hat. Bitcoin und Co. haben aber nicht nur Vorteile, ein gravierender Nachteil ist, dass sie aus technischer Sicht sehr anfällig sind. Immer wieder ist von Hackerangriffen die Rede und immer öfter sind junge Start-up-Unternehmen die Opfer, die mit Kryptowährungen bezahlen. Digitale Konten werden immer öfter angegriffen und selbst wer ein Treuhandkonto anlegt, kann sich nicht mehr sicher sein, Opfer einer Hackerattacke zu werden.

Das Geld taucht nie wieder auf

Es dauert nur Minuten, dann sind die Konten von Unternehmen, die sich auf Kryptowährungen verlassen, komplett leer geräumt. So geschehen bei einem Start-up-Unternehmen aus Israel, das in nur drei Minuten sechs Millionen Dollar verloren hat. Die Mitarbeiter haben den Hackerangriff zwar sehr schnell bemerkt, aber das Geld ist weg und wird sehr wahrscheinlich auch nie wieder auftauchen.

Bild: © Depositphotos.com / stevanovicigor

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Über den Autor Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.