Weg für Verbesserung der Wohneigentumsbildung frei

Veröffentlicht: 5. März 2018 | 11:46 Uhr
Weg für Verbesserung der Wohneigentumsbildung frei

Potsdam (ots) – Mit dem positiven Votum der SPD-Mitglieder ist der Weg zur großen Koalition mit der CDU/CSU frei. Damit verbunden sind unter anderem deutliche Verbesserungen bei der Wohneigentumsbildung. Gerade angesichts sich mehrender Anzeichen für eine Zinswende ist das eine gute Nachricht für alle, die sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchten.

Der Vorstandsvorsitzende der LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, Werner Schäfer, begrüßt die im Koalitionsvertrag vereinbarte Stärkung der Wohneigentumsbildung: „Mit den im Vertrag enthaltenen Fördermaßnahmen unterstützt die Politik vor allem Haushalte mit mittleren Einkommen und junge Familien.“ Das geplante Baukindergeld, die Entlastung von Ersterwerbern bei der Grunderwerbsteuer und die Anpassungen bei der Wohnungsbauprämie sind eine wertvolle Unterstützung. Damit erhalten wieder mehr Haushalte die Chance und einen Anreiz, Eigentum zu erwerben und zugleich für das Alter vorzusorgen.

Noch sind die Zeiten dafür günstig. Niedrige Zinsen treffen in Ostdeutschland weitestgehend auf moderate Immobilienpreise. Allerdings: Die Anzeichen für eine Zinswende verdichten sich. Der 10-Jahres-MidSwap – ein Referenzzins im Interbankengeschäft – notiert mit 1,16 Prozent auf einem neuen Höchststand. Seit ihrem Tiefststand von 0,24 Prozent im Juli 2016 haben sich die Zinsen damit mehr als vervierfacht. Viele unterschätzen nach der langen Niedrigzinsphase den Einfluss selbst eines moderaten Anstiegs.

„Einer Zinswende am Kapitalmarkt folgt erfahrungsgemäß mit leichter Verzögerung ein Anzug der Immobilienkredite. Und hier kostet jeder Prozentpunkt eine Menge Geld“, weist Werner Schäfer auf die Konsequenzen hin. Ein Beispiel: Für ein Immobiliendarlehen über 200.000 Euro werden bei einem aktuellen Zins von 1,5 Prozent und zehn Jahren Laufzeit monatlich 250 Euro Zinsen fällig. Steigen die Zinsen nur um einen auf 2,5 Prozent, erhöht sich die Belastung in diesen zehn Jahren um rund 18.000 Euro.

In dieser Situation entfaltet Bausparen seine besondere Stärke. „Mit uns können Kunden das niedrige Niveau von heute für die gesamte Laufzeit ihrer Finanzierung festzurren“, erklärt Werner Schäfer. Dies gilt auch für erst in einigen Jahren geplante Bauvorhaben. „Kein anderes Finanzprodukt bietet eine vergleichbare Sicherheit“, ergänzt er.

Quellenangaben

Textquelle:LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/107633/3882803
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