Wie „Mann“ sich auf die Geburt vorbereitet

Veröffentlicht: 14. März 2018 | 17:56 Uhr
Wie „Mann“ sich auf die Geburt vorbereitet

München (ots) – Die Geburt eines Kindes zählt zu den emotionalsten Ereignissen im Leben von Vätern und Müttern. Bereits während der Schwangerschaft helfen Kurse den werdenden Eltern dabei, sich körperlich und mental auf die Geburt und die darauffolgende Zeit vorzubereiten. Während traditionell in Geburtsvorbereitungskursen Mütter im Fokus stehen, richten sich viele Kurse zumindest auch in Einzelterminen an ihren Partner. Hier erhalten werdende Väter nützliche Tipps, um aktiv an der Schwangerschaft ihrer Partnerin teilzuhaben und sie bei der Geburt zu unterstützen. Einer aktuellen YouGov-Befragung im Auftrag der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK zufolge können sich 65 Prozent aller Männer mit Kinderwunsch vorstellen, in Zukunft einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen.

Mehr als nur ein „Hechelkurs“

Schwangere Frauen, die unter Anleitung ein- und ausatmen und Beckenbodenübungen durchführen, während ihre Partner unbeteiligt zusehen – diese Vorstellung hat viele Männer lange Zeit davon abgeschreckt, ihre schwangere Partnerin zu Geburtsvorbereitungskursen zu begleiten. Mittlerweile wünschen sich dagegen immer mehr werdende Väter, aktiv an der Schwangerschaft ihrer Partnerin teilzuhaben. So haben bereits 68 Prozent der befragten 25- bis 34-jährigen Väter an einem Geburtsvorbereitungskurs zusammen mit der Mutter des Kindes teilgenommen. Gerade unter jungen Männern mit Kinderwunsch ist die Bereitschaft zu der Teilnahme ebenfalls stärker ausgeprägt als unter älteren Geschlechtsgenossen: So können sich 70 Prozent der 25- bis 34-Jährigen vorstellen, einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen, während es unter den 35- bis 44-Jährigen 59 Prozent sind. Um mögliche Unsicherheiten im Hinblick auf das bevorstehende Ereignis zu beseitigen, hat sich auch Tobias S. aus München für den Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses entschieden: „Zu wissen, was bei der Geburt auf meine Frau zukommt und wie ich sie dabei unterstützen kann, hat mir gerade bei unserem ersten Kind eine gewisse Sicherheit geboten. Außerdem war es mir wichtig, die Geburt und die Vorbereitung darauf partnerschaftlich mit meiner Frau anzugehen.“

Umfassendes Know-how für werdende Väter

Aus diesem Grund gibt es mittlerweile neben Kursen ausschließlich für Schwangere viele Angebote, bei denen Partner zu einzelnen oder mehreren Sitzungen eingeladen werden. So bekommen beide Elternteile die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und von der Kursleitung beraten zu lassen. „Papas in spe interessieren sich erfahrungsgemäß besonders dafür, welche Rolle sie bei der Geburt einnehmen können und wie sie es schaffen, ihre Partnerin im Kreißsaal zu unterstützen“, weiß Nadja Messingschlager, Expertin für Schwangerschaftsleistungen bei der SBK. „Hierbei helfen Entspannungs- oder Massageübungen, die in den Kursen gezeigt werden. Außerdem erfahren werdende Väter dort auch Praktisches zum Umgang mit dem Kind und bekommen Infos zu seiner Entwicklung.“

Vater-Kind-Bonding beginnt vor der Geburt – idealerweise mit Unterstützung der Kasse

Geburtsvorbereitungskurse vermitteln werdenden Vätern damit ein breites Spektrum an Basiswissen rund um die Geburt. Darüber hinaus kann die aktive Teilhabe des Partners an der Schwangerschaft die emotionale Bindung zum Kind stärken und sie besser auf die Bedürfnisse des Babys vorbereiten. Doch nicht alle Krankenkassen unterstützen werdende Väter, die zusammen mit ihrer Partnerin an Geburtsvorbereitungskursen teilnehmen. Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK bezuschusst die Kurse für zukünftige Väter jedoch im Rahmen ihres neuen SBK-Babyglück-Pakets. Dieses beinhaltet darüber hinaus beispielsweise verschiedene zusätzliche Vorsorgeleistungen in der Schwangerschaft. Inwieweit die werdenden Väter die in den Geburtsvorbereitungskursen vermittelten Kenntnisse auch in der Praxis anwenden können, ist individuell unterschiedlich. Tobias S. zieht allerdings ein positives Fazit: „Ein Geburtsvorbereitungskurs kann nur Auszüge dessen geben, was einen tatsächlich erwartet. Aber alleine für diese kleinen Details lohnt es sich schon, einen Kurs mitzumachen.“

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2038 Personen zwischen dem 28.02.2018 und 02.03.2018 teilnahmen, davon 991 Männer. 557 Männer gaben an, Vater und/oder Erziehungsberechtigter zu sein oder den Wunsch zu haben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Quellenangaben

Textquelle:Siemens-Betriebskrankenkasse SBK, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/40635/3891486
Newsroom:Siemens-Betriebskrankenkasse SBK
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