Boris Palmer über die Wohnungsnot im Land

Veröffentlicht: 16. Mai 2018 | 17:06 Uhr
Boris Palmer über die Wohnungsnot im Land

Stuttgart (ots) –

„Zur Sache Baden-Württemberg“ am Donnerstag, 17. Mai 2018, 20:15 bis 21 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des Südwestrundfunks (SWR).

Zu den geplanten Themen der Sendung gehören:

Letzter Ausweg Hausbesetzung – was hilft gegen die Wohnungsnot?

In Städten wie Stuttgart, Freiburg oder Tübingen ist der Wohnungsmarkt leergefegt, vor allem günstige Wohnungen fehlen. Bei 1.300 Euro Miete für eine Drei-Zimmer-Wohnung können viele nur abwinken. Wenn es überhaupt noch Mietangebote gibt. Weil jahrzehntelang zu wenig gebaut wurde und bauen immer teurer wird, fehlen allein in Baden-Württemberg mehrere hunderttausend Wohnungen, so Erhebungen des Wirtschaftsministeriums. Wie kann die Wohnungsnot behoben werden? Mit staatlichen Fördermitteln, vereinfachten Bauordnungen und dem Bau von möglichst vielen Sozialwohnungen? Manche sehen als letzten Ausweg nur die Besetzung leer stehender Immobilien, wie derzeit in einem Haus in Stuttgart. Gast im Studio ist der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (Grüne).

Vor Ort bei Hausbesetzern in Stuttgart

Vor-Ort-Reporterin Alexandra Gondorf spricht mit Familien, die keine Wohnung finden und deshalb ein Haus in Stuttgart-Heslach besetzt haben. Sie besucht auch verzweifelte Rentner der Stuttgarter „Eisenbahnerwohnungen“. Sie fürchten, dass teure Sanierungen ihre Mieten unbezahlbar machen.

Zu groß fürs Parkhaus

Autos werden immer breiter – in den letzten 28 Jahren im Schnitt 12 Zentimeter. In Parkhäusern blockieren ausladende Fahrzeuge häufig zwei Parkplätze, sehr zum Ärger anderer Parkplatzsuchender. Gefährlich kann es auf der Überholspur im Baustellenbereich werden. Wenn Fahrerinnen und Fahrer ihre breiten Autos schlanker einschätzen, sind Unfälle programmiert.

Bedrohter Anwalt

Der Anwalt Engin Sanli vertritt den Togoer, der beim Großeinsatz der Polizei in einer Ellwanger Flüchtlingsunterkunft gefasst wurde. Seit er für seinen Mandanten Verfassungsbeschwerde gegen dessen Abschiebung eingelegt hat, ist er in die Schusslinie geraten. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt kritisiert Anwälte wie Sanli und spricht von einer „Anti-Abschiebe-Industrie“.

Falsche Handwerker auf Beutezug

Die Polizei warnt vor betrügerischen Handwerkern, die sich als Dachdecker, Scherenschleifer oder Straßenarbeiter ausgeben. Innenminister Thomas Strobl fordert eine automatische Erfassung von KFZ-Kennzeichen, um die Banden dingfest zu machen.

Problemblume Löwenzahn

Die Kleingärtner in Stuttgart-Botnang haben kapituliert. Der Löwenzahn ist nicht nur gelb, sondern auch zäh. Intensive Landwirtschaft hat ihn „groß“ gemacht. Wo er wächst, verschwinden andere Wiesenblumen und damit auch Insekten und Vögel.

„Zur Sache Baden-Württemberg“

Das SWR Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der „Wohnzimmer-Konferenz“ diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger(innen) via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Informationen unter http://SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge unter http://SWRmediathek.de und unter http://SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei http://ARD-foto.de.

Quellenangaben

Textquelle:SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/7169/3945593
Newsroom:SWR - Südwestrundfunk
Pressekontakt:Katja Matschinski
Telefon 0711 929 11063
katja.matschinski@SWR.de

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