Hofmann Personal konnte 2017 weiterwachsen

Veröffentlicht: 17. Mai 2018 | 15:47 Uhr
Hofmann Personal konnte 2017 weiterwachsen

Nürnberg (ots) –

Umsetzung der AÜG-Änderungen verursacht Kosten, bindet Personal und bringt Zeitarbeit-Mitarbeitern auch Nachteile / Flüchtlinge über Zeitarbeit integrieren

Die I.K. Hofmann Gruppe erzielte im Jahr 2017 mit 93 Standorten im Bundesgebiet und Tochtergesellschaften in England, Italien, Österreich, Schweiz, Slowakei, Tschechien und in den USA einen Umsatz von 903 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland stieg der Umsatz von 604 auf 655 Millionen Euro.

Die Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes erforderte hohe Investitionen in die IT und umfangreiche Schulungen für alle Hofmann-Mitarbeiter, um eine fachgerechte Umsetzung des Gesetzes zu gewährleisten. Da es unterschiedliche Interpretationen für die korrekte Definition von Equal Pay gibt, bleiben Unsicherheiten. Das hat zur Folge, dass manche Kunden vorsorglich Mitarbeitereinsätze befristen, was letztendlich zum Nachteil der Zeitarbeit-Mitarbeiter sein kann.

„Ich halte das Gesetz nach wie vor für ein „teures Bürokratiemonster“. Wem es nutzt und wem es schadet, lässt sich bisher schwer sagen. Wir haben Mitarbeiter, die nun Equal pay erhalten bzw. die 6. Stufe des Branchenzuschlagstarifvertrags erreicht haben, was selbstverständlich positiv ist. Wir beobachten bei den Mitarbeitern aber auch eine zunehmende Verunsicherung. Sie befürchten, dass sie zukünftig häufigere Einsatzwechsel und damit auch Lohnverluste hinnehmen müssen“, sagt Ingrid Hofmann. Bisher sind bei uns die Übernahmen der Hofmann-Mitarbeiter durch die Kunden nicht gestiegen, was nachvollziehbar ist, da die Dienstleistung Zeitarbeit vorrangig genutzt wird, um flexibel sein zu können.

Die neue gesetzliche Einsatz-Befristung auf 18 Monate bei Kunden ohne alternative tarifliche Regelung trifft vor allem die Mitarbeiter, die gerne längerfristig bei Kunden arbeiten möchten und nicht übernommen werden können.

2017 hat Hofmann Personal 690 Flüchtlinge aus den acht Hauptherkunftsländern einstellen können. Grundvoraussetzung für eine Tätigkeit in der Zeitarbeit sind ausreichende Sprachkenntnisse und die Bereitschaft, sich auf Deutschlands hochindustrialisierte Arbeitswelt einzulassen. „Wir betrachten jede Person individuell, hinterfragen Erwartungen und Können und prüfen, welche Einsätze möglich sind“, sagt Ingrid Hofmann. Hofmann Personal beschäftigt aktuell Menschen aus 113 Nationen. Ihr Anteil an allen Mitarbeitern liegt bei 32 Prozent.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/I.K. Hofmann GmbH/Klaus Gruber | dolphin photograp
Textquelle:I.K. Hofmann GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/75573/3946583
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