KfW-Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren wirken positiv …

Veröffentlicht: 4. Juni 2018 | 11:36 Uhr
KfW-Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren wirken positiv …

Frankfurt am Main (ots) –

– Forschungszentrum Jülich schätzt Netto-Entlastung der öffentlichen Haushalte auf bis zu 10,6 Mrd. EUR – Jeder Fördereuro entlastet in dieser Schätzung die öffentlichen Kassen um bis zu 5,4 EUR – Programme kombinieren Konjunkturimpulse mit Energieeinsparung und Klimaschutz

Die KfW-Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren führen zu Netto-Mehreinnahmen in den öffentlichen Kassen (Bund, Länder, Kommunen, Sozialversicherungen) von bis zu 10,6 Mrd. EUR. Zu diesem Ergebnis gelangt ein Gutachten des Forschungszentrums Jülich im Auftrag der KfW. Jeder investierte Euro wirkt dabei wie ein Multiplikator und führt zu einer Netto-Entlastung der öffentlichen Kassen um 3,8 bis zu 5,4 EUR. Die KfW-Förderprogramme tragen zur Entlastung des Staatshaushalts bei, indem sie Erhöhungen der staatlichen Einnahmen oder Reduzierungen der staatlichen Ausgaben bewirken, die die Programmkosten übersteigen.

„Die KfW-Förderprogramme wirken – und das gleich doppelt. Die geförderten Investitionen sparen nicht nur Energie, sie geben außerdem positive Impulse für die lokale Wirtschaft. Durch niedrigere Transferleistungen und höhere Einnahmen aus Steuern und Abgaben profitiert davon immer auch der Staat“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführten KfW-Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren ermöglichen die zinsgünstige langfristige Finanzierung von Investitionen in die Sanierung und den Neubau energieeffizienter wohnlicher, gewerblicher und kommunaler Gebäude. Allein bei Privathaushalten wurden im Jahr 2016 mehr als 400.000 Wohneinheiten gefördert. Die Programme tragen dazu bei, die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Die Bundesregierung strebt einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 an. Der Bund stellte der KfW für das Förderjahr 2016 Mittel in Höhe von 1,95 Mrd. EUR für Zinsverbilligungen und Zuschüsse zur Verfügung. Mit den Programmen wurden im betrachteten Zeitraum Investitionen in Höhe von insgesamt 45 Mrd. EUR gefördert. Im Gutachten werden hiervon rund 21 Mrd. EUR der Erfüllung höherer Effizienzstandards zugeordnet und als induzierte Investitionen angesetzt.

Informationen zum Gutachten des Forschungszentrums Jülich im Auftrag der KfW:

Das Ziel der Untersuchung war es, die Wirkungen der KfW-Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren auf öffentliche Haushalte für das Förderjahr 2016 zu analysieren. Die Untersuchung umfasste die Programme „Energieeffizient Bauen (153)“, „Energieeffizient Sanieren (151, 152, 430)“, „IKK – Energieeffizient Bauen und Sanieren (217/218)“, „IKU – Energieeffizient Bauen und Sanieren (220/219)“ und „KfW Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ für Gewerbegebäude (276, 277, 278).

Das Gutachten zu den Budgetwirkungen finden Sie unter www.kfw.de/evaluationen.

Die Beiträge der Programme zum Klimaschutz können den regelmäßig erscheinenden Monitoringberichten entnommen werden: www.kfw.de/evaluationen.

Quellenangaben

Textquelle:KfW, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/41193/3960545
Newsroom:KfW
Pressekontakt:KfW
Palmengartenstr. 5 – 9
60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM)
Sybille Bauernfeind
Tel. +49 (0)69 7431 2038
Fax: +49 (0)69 7431 3266

E-Mail: Sybille.Bauernfeind@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Das könnte Sie auch interessieren:

E-Lastenfahrräder: Jetzt vom staatlichen Zuschuss für Cargobikes … -- Zum Greenbike-Shop http://ots.de/v0ZJoD -- Ahnsen (ots) - Gerade für Gewerbetreibende wird es in diesem Jahr interessant, wenn sie ein oder mehrere Lastenfahrräder im Einsatz haben und planen, ihren Fuhrpark mit Schwerlastfahrrädern zu ergänzen. Denn am 1. März trat die Kleinserien-Richtlinie des Bundesumweltministeriums in Kraft. Diese besagt, dass unter bestimmten Voraussetzungen der Kauf von E-Lastenfahrrädern mit einem Zuschuss von 30 % - maximal 2.500 Euro pro Modell - unterstützt wird. Unter anderem muss das Fahrrad mindestens 150 kg Nutzlast und ein Ladevolumen von einem Kubikmeter h...
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Emil Sänze MdL: „Unterstützung … Stuttgart (ots) - "Bewertung, Management und Kommunikation als Schlüssel für eine klimaresiliente und naturnahe Grünflächenentwicklung": Für 18 Projekte und Kampagnen mit Namen wie diesem erhält die Lobbygruppe Deutsche Umwelthilfe (DUH) derzeit Mittel im Umfang von etwa 5,9 Millionen Euro für laufende Projekte von der Bundesregierung. Staatliche Kampagnenförderung ist neben Spenden und dem Abmahngeschäft ein wichtiges finanzielles Standbein der DUH, wie eine Anfrage im Bundestag ergab. Die Anfrage brachte auch zutage, dass die DUH in Netzwerken und Gremien der Bundesministerien für Bildung un...
BDI Wachstumsausblick Europa anlässlich des Europäischen Rates: … Berlin (ots) - Anlässlich des am Donnerstag und Freitag tagenden Europäischen Rates zu den Themen Konjunktur und Arbeitsplätzen äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Reformen forcieren" - "Das Jahr 2018 wird mit 2,3 Prozent Wachstum in der Europäischen Union einen Konjunkturhöhepunkt erreichen. Die Kapazitätsauslastung geht mit knapp 85 Prozent ans Limit. Erste Engpässe am Arbeitsmarkt bremsen die weitere Dynamik. - Der BDI warnt: Qualifizierung und aktive Arbeitsmarktpolitik müssen nun ins Zentrum der europäischen Wirtschaftspolitik rücken. Das verlängert den Aufschwung und brin...

Über den Autor presseportal.de

Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe.