Leichtsinniger Lebensplan – Millennials und die …

Veröffentlicht: 5. Juni 2018 | 12:06 Uhr
Leichtsinniger Lebensplan – Millennials und die …

Nürnberg (ots) –

Berufsunfähigkeit (BU) ist ein Lebensrisiko, dessen sich die junge Generation zwar bewusst ist, das sie aber oft nicht absichert. Laut einer repräsentativen Studie der Nürnberger Versicherung und dem F.A.Z.-Institut entscheiden sich lediglich 33,1 Prozent der Befragten für eine BU-Versicherung. Bei den Angestellten sind es zwar 45,1 Prozent, bei den Selbstständigen aber nur 10,3 Prozent.

Keine Priorität

Die Gründe für die offensichtliche Versicherungsunlust der Millennials sind vielfältig. Sie scheinen das Risiko und seine negativen Auswirkungen auf den Lebensstandard deutlich zu unterschätzen. Die am häufigsten genannte Begründung: Sie verfügen nicht über ausreichende finanzielle Mittel (15,9 Prozent). Der Rest verlässt sich auf die Familie oder verdrängt und verschiebt einfach das Thema – auf später.

BU-Risiko in Kauf nehmen

Ignorant oder optimistisch? Die einen nehmen das Risiko bewusst in Kauf, da sie überzeugt sind, dass die Versicherung im Schadensfall ohnehin zahlt. Die anderen gehen schlicht davon aus, ihnen passiert nichts – mit 20,7 Prozent eine weit verbreitete Haltung gerade bei Selbstständigen. Schlussendlich befassen sich 5,8 Prozent nicht mit BU-Versicherungen, weil sie die Produkte nicht verstehen beziehungsweise sie ihnen zu kompliziert sind.

Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der Nürnberger Versicherung, kommentiert die Studienresultate: „Es besteht erheblicher Aufklärungsbedarf. Genau hier müssen wir als Versicherungswirtschaft ansetzen: mit neuen Entwicklungen zur Ansprache und Beratung beispielsweise. Und wir müssen einen größeren Wert auf die spezifischen Bedürfnisse der Millennials bei der Produktgestaltung legen. Denn nur wenn wir sie verstehen, können wir sie für das Thema sensibilisieren und ihnen verdeutlichen, wie wichtig eine BU-Versicherung für ihre Lebensphasenplanung ist.“

Über die Studie

Im Rahmen einer umfassenden repräsentativen Studie, die von der Nürnberger Versicherung gemeinsam mit dem F.A.Z-Institut initiiert wurde, hat die Marktforschungsgesellschaft Toluna insgesamt 1.000 Bürger im Alter von 18 bis 29 Jahren zu den Themen Altersvorsorge, Risikoabsicherung und Versicherungswirtschaft befragt. Die Nürnberger Versicherung sieht sich bei dieser gesellschaftlichen Herausforderung in der Verantwortung – dem Desinteresse der Millennials an der Altersvorsorge und Versicherungsthemen sowie der damit verbundenen Gefahr einer Unterversorgung.

Die Studie liefert eine große Menge an relevanten Daten und wird im Rahmen einer Themenreihe in vier Teilen sukzessive herausgeben, um den einzelnen Aspekten ausreichend Aufmerksamkeit widmen zu können.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/NÜRNBERGER Versicherung/(c) Nürnberger Versicherung
Textquelle:NÜRNBERGER Versicherung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/43337/3961907
Newsroom:NÜRNBERGER Versicherung
Pressekontakt:Ulrich Zeidner
NÜRNBERGER Versicherung
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90334 Nürnberg
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www.nuernberger.de

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