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<span class=ns>News:</span> Ferienhäuser in den Bergen – eine gute Geldanlage

Ein eigenes Häuschen in den Bergen ist nicht nur für diejenigen interessant, die gerne Ski laufen, das Panorama der schneebedeckten Berge genießen oder lange Spaziergänge im tief verschneiten Winterwald machen, Ferienhäuser in Wintersportgebieten sind auch eine sehr gute Geldanlage. Vor allem wenn es sich um Ferienhäuser in den bekannten europäischen Wintersportorten handelt, dann lohnt es sich besonders, über den Kauf einer solchen Immobilie nachzudenken.

Ferienhäuser in den Alpen

Chamonix, Zermatt, Kitzbühel oder Garmisch-Partenkirchen – die Liste der Wintersportorte ist lang und überall werden attraktive Ferienhäuser zum Kauf angeboten. Allerdings ist es leider nicht ganz so günstig, in den berühmten Skiorten eine Immobilie zu kaufen. So muss zum Beispiel im französischen Teil der Schweiz im wunderschönen Crans-Montana bis zu 12.000 Euro für den Quadratmeter bezahlt werden, dafür bekommt man dann auch ein Ferienhaus mit Blick auf das Matterhorn oder den Mont Blanc. Die Aufwertung des Franken während der Eurokrise hat die Preise für Ferienimmobilien nach oben schießen lassen, und so kostet heute in Méribel, Chamonix oder auch im mondänen Courchevel der Quadratmeter mehr als 20.000 Euro.

Günstig in Garmisch

Wer nicht so viel Geld für ein Ferienhaus anlegen will oder kann, der sollte sich in der Region Garmisch-Partenkirchen am Fuße der Zugspitze umschauen. Dort sind Ferienhäuser schon ab 2.500 Euro pro Quadratmeter zu haben. Diese vergleichsweise günstigen Preise gelten allerdings nur für bereits bestehende Immobilien. Die Kosten für einen Neubau sind um einiges höher, denn zunehmendes Interesse vor allem von osteuropäischen Kapitalanlegern, treibt die Preise für Immobilien in Garmisch stetig nach oben. Trotzdem sind die Preise nicht so extrem hoch, wie das in der Schweiz der Fall ist, eine 100 Quadratmeter Ferienwohnung in bester Lage ist hier schon für 700.000 Euro zu haben.

Wie ist die Lage in Österreich?

Österreich gehört zu den beliebtesten Wintersportregionen in Europa, entsprechend begehrt sind Ferienwohnungen und Ferienhäuser in den sogenannten Hotspots wie Kitzbühel oder Vorarlberg. Seit 2015 sind die Preise für Ferienimmobilien in Österreich kontinuierlich gestiegen, und ein Grund für diese Preissteigerung ist, dass die Regierung das Angebot künstlich knapp hält. Wer als Ausländer eine Immobilie in den österreichischen Skigebieten kaufen will, der hat es schwer, denn Eigentumswohnungen und Häuser dürfen nur dann gekauft werden, wenn sie als Zweitwohnsitz ausgewiesen werden. Diese strenge Regelung soll verhindern, dass reiche Interessenten aus dem Ausland die Einheimischen beim Kauf von Immobilien und Grundstücken überbieten.

Besser als ein Ferienhaus am Meer

Immobilienexperten raten allen, die ein Haus oder eine Wohnung als Ferienimmobilien erwerben wollen, ein Objekt in den Bergen zu wählen. Anders als ein Haus am Meer ist in den Bergen das ganze Jahr über Saison. Im Winter sind die Skigebiete ein attraktives Ziel, im Sommer locken die Berge mit Wanderungen und Bergtouren in herrlichen Naturlandschaften.

Bild: © Depositphotos.com / Elenarts

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Über den Autor Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.