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Mit dem denkmalgeschützten Eigenheim Steuern sparen

Alte Häuser haben einen ganz besonderen Charme, und so mancher verfällt diesem einzigartigen Charme und kauft ein Haus, das unter Denkmalschutz steht. Geschätzt wohnen rund eine Million Deutsche in einem denkmalgeschützten Haus, die Auswahl reicht von der mittelalterlichen Burg mit spektakulären Panoramablick, über das urige Bauernhaus bis hin zur eleganten Stadtvilla aus der Gründerzeit, mit Stuckdecken und glänzendem Parkett. Um den Interessenten diese Bauwerke schmackhaft zu machen, gibt es steuerliche Vorteile, aber die entpuppen sich nicht selten als Flop.

Dauerhaft erhalten

Wer eine denkmalgeschützte Immobilie kauft, der trägt eine große Verantwortung, denn das Gebäude darf nicht verfälscht und muss auf Dauer erhalten werden, so will es das Denkmalamt. Die meisten Gebäude müssen vor dem Einzug oftmals aufwendig saniert und renoviert werden, denn die Besitzer wollen dem Haus nicht nur Leben einhauchen, sie wollen auch seinen Charakter bewahren. Das kostet natürlich viel Geld, die Steuervorteile reichen jedoch selten aus, um die finanziellen Aufwendungen zu kompensieren. Es gibt aber einige Tricks, die den Umbau von denkmalgeschützten Häusern nicht ganz so kostspielig machen.

Mit den Ämtern verhandeln

Wer als Bauherr ein Denkmalhaus nach seinen Wünschen und Vorstellungen gestalten will, der muss sich auf die Gunst der Denkmalämter verlassen, oder mit ihnen kooperieren. Wer sich als Bauherr entgegenkommend zeigt und deutlich macht, dass er großes Interesse daran hat, das Haus in seinem Kern zu erhalten, der trifft nicht selten auf Ämter, die kompromissbereit sind, wenn der neue Besitzer eines alten Gemäuers zum Beispiel einen Balkon anbauen will.

Erst mit dem Steuerberater sprechen

Denkmalgeschützte Häuser sind IN, denn wer möchte nicht in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert, in einem alten Bahnhof oder in einem Leuchtturm wohnen. Wer das Abenteuer Denkmalimmobilie wagt, der sollte sich immer bei einem Steuerberater über die steuerlichen Vorteile informieren, damit das Denkmalhaus nicht zu einem finanziellen schwarzen Loch wird.

Bild: © Depositphotos.com / artush


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Über den Autor Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.