Neue Gebühren – das kommt auf die Sparkassenkunden zu

Neue Gebühren – das kommt auf die Sparkassenkunden zu

Neue Gebühren – das kommt auf die Sparkassenkunden zu – finanzen-heute.com

Wie viele andere Geldinstitute, so sind auch die Sparkassen auf der Suche nach neuen Einnahmequellen und verkünden jetzt, dass die Zeiten des kostenlosen Kontos vorbei sind. Für die Kunden der Sparkassen heißt das, sie müssen sich darauf einstellen, dass für das bisher kostenlos geführte Konto Gebühren bezahlt werden müssen. Aber das ist nicht die einzige Hiobsbotschaft, die die Sparkassen für ihre Kunden bereithält, denn auch Strafzinsen sind ab jetzt kein Tabuthema mehr.

Die falsche Zinspolitik

Nach Ansicht von Georg Fahrenschon, dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, trägt alleine die falsche Zinspolitik der Europäischen Zentralbank die Schuld daran, dass die Kunden der Sparkassen jetzt zur Kasse gebeten werden. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Konten allein durch die Einnahmen aus anderen Geschäftsbereichen finanziert wurden. Schon in den letzten Monaten mussten viele Sparkassenkunden damit leben, Gebühren für ihr Girokonto zu zahlen, jetzt werden auch die Papierüberweisungen teurer als die Überweisungen auf dem Onlineweg, gedreht wird ebenfalls an der Gebührenschraube für die Kreditkarten.

Strafzinsen sind kein Tabu mehr

Strafzinsen – dieses Wort hängt wie ein Damoklesschwert über den Kunden der Sparkassen. Zumindest für die Kunden, die ein gewerbliches Konto bei einer der 409 Sparkassen haben, drohen Negativzinsen, da diese Kunden besonders gerne Geld auf ihrem Konto parken. Die ersten 69 Konten wurden bereits mit dem Negativzins belegt, die die Sparkassen eine „Verwahrgebühr“ nennen. Wie hoch die Kontostände der betroffenen Konten sind, darüber wollen die Sparkassen allerdings keine Auskunft geben.

Nicht für private Sparer

Noch stehen bei den Sparkassen die Strafzinsen für Privatkunden nicht zur Debatte und die Sparkassen wollen nach eigenen Angaben alles tun, was in ihrer Macht steht, um den so wörtlich „verheerenden Effekt der Negativzinspolitik“ zu verhindern. Die 0,00 % Zinsen für das Tagesgeld lassen sich wie bei vielen anderen Banken, auch bei den Sparkassen wohl nicht vermeiden.

Bild: © Depositphotos.com / aldorado

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Über den Autor Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.