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Wie gut sind Fonds 2016 zur privaten Vorsorge geeignet?

In den Medien wird derzeit häufig darüber berichtet, dass Anleger mit konservativen Anlageformen, wie zum Beispiel Tagesgeld, Sparkonten oder auch Banksparplänen, kaum noch nennenswerte Erträge erzielen. Aber auch Kapitallebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen sind aufgrund der zum Teil deutlich gesunkenen Renditen in der Kritik. Viele Sparer sehen sich daher der Frage gegenüber, wie sie noch ertragreich fürs Alter vorsorgen können. In dem Zusammenhang ist wichtig zu wissen, welchen Stellenwert eigentlich Fonds im Jahre 2016 zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge haben.

Große Unterschiede zwischen den Fondsarten

Grundsätzlich sind sowohl Aktienfonds als auch gemischte Fonds sicherlich sehr gut dazu geeignet, um regelmäßig und vor allem langfristig Kapital anzusparen. Aufgrund der großen Vielfalt gibt es allerdings teilweise extreme Unterschiede zwischen den Fonds, nicht nur, was die mögliche Performance betrifft, sondern ebenfalls, was Struktur, Ausstattung und Kosten angeht. Prinzipiell sind Fonds gut zur privaten Altersvorsorge geeignet, zumal es beispielsweise mit den Riester-Fonds auch die Möglichkeit gibt, die staatlichen Zulagen mit einzubeziehen. Dennoch sprechen einige Nachteile gegen die Fonds, wie zum Beispiel in den vergleichsweise hohen Kosten bei klassischen Fonds und auch in einem gewissen Risiko bestehen. Daher sollten interessierte Sparer und Anleger die unterschiedlichen Fonds genau miteinander vergleichen, um die Fonds auszuwählen, die am besten zu den persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen passen.

ETFs auch 2016 sehr gefragt

Bei immer mehr Anlegern und Sparern setzt sich die Erkenntnis durch, dass klassische Investmentfonds in Form der aktiv gemangten Aktienfonds mit vergleichsweise hohen Gebühren verbunden sind, welche die Gesamtrendite deutlich schmälern können. Demzufolge sind auch Anfang 2016 die sogenannten Indexfonds sehr beliebt. Dabei handelt es sich um spezielle an der Börse gehandelte Fonds, die mit unterschiedlichen Vorteilen ausgestattet sind. Ein großer Vorteil besteht insbesondere im Vergleich zu klassischen Investmentfonds in der deutlich geringeren Kostenquote. Während Management- und Verwaltungsgebühren bei aktiv gemangten Fonds nicht selten bei drei oder mehr Prozent pro Jahr liegen, bewegt sich die Gesamtkostenquote bei zahlreichen ETF-Fonds unter einem Prozent. Dies wirkt sich sehr positiv auf die Gesamtrendite aus, sodass insbesondere ETF-Fonds bestens zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge geeignet sind, zumal immer mehr Banken und Broker spezielle ETF-Sparpläne zur Verfügung stellen.

Bild: © Depositphotos.com / Friedamischke


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Über den Autor Oliver Schoch

Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und war über 15 Jahre bei verschiedenen Banken und in diversen Bereichen tätig. Seit mittlerweile sieben Jahren ist er in Vollzeit als freiberuflicher Journalist und Online-Redakteur tätig. Webseite: www.autor-schoch.de