Private Altersvorsorge: Verbraucher müssen öfter umdenken

Private Altersvorsorge: Verbraucher müssen öfter umdenken

Die Situation an den Kapitalmärkten, die insbesondere durch sehr niedrige Guthabenzinsen geprägt ist, erfordert von immer mehr Verbrauchern auch ein Umdenken bezüglich ihrer privaten Altersvorsorge. Ein Anlass sind natürlich die sehr geringen Zinsen, die nur noch für Guthaben auf Tagesgeldkonten, Festgeldkonten oder Spareinlagen gezahlt werden. Auch die Tatsache, dass die Überschussbeteiligung und Garantiezinsen bei Lebens- und privaten Rentenversicherungen in der Vergangenheit deutlich gesunken ist, zwingen zahlreiche Bürger praktisch zum umdenken, wenn es um den Aufbau einer privaten Altersvorsorge geht.

Aktienfonds werden immer häufiger zur optimalen Alternative

Sowohl Bausparverträge als auch Banksparpläne und private Rentenversicherungen basieren zu einem Großteil auf Kapitalmarktzinsen, was dazu führt, dass es für diese Spar- und Anlageformen aktuell in 2016 kaum noch nennenswerte Zinsen gibt. Allerdings gibt es durchaus einige wesentlich ertragreichere Alternativen, die von Verbrauchern sehr gut zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge genutzt werden können. In erster Linie handelt es sich dabei um Aktienfonds oder Indexfonds, die übrigens schon seit vielen Jahren mit einer sehr guten durchschnittlichen Rendite aufwarten können. Experten gehen sogar nicht selten davon aus, dass es sich gerade bei Aktien-Investmentfonds um die nahezu beste private Altersvorsorge überhaupt handelt. Vorausgesetzt ist natürlich immer, dass der Kunde die Fonds auch tatsächlich nutzt, um damit langfristig zu sparen und ein gewisses Kapital für die spätere Altersvorsorge aufzubauen.

Indexfonds setzen sich immer öfter gegen klassische Aktienfonds durch

Aufgrund der großen Vielfalt ist es sinnvoll, sich im Fondsbereich näher mit den unterschiedlichen Varianten zu beschäftigen. Ein Fakt ist zum Beispiel, dass ETFs sich sowohl bei der Performance als auch bei der Gesamtrendite in den vergangenen Jahren immer häufiger gegen aktiv gemanagte Aktienfonds durchsetzen können. Ein wesentlicher Vorteil besteht bei den ETFs darin, dass die Kostenquote deutlich unter jener der aktiv gemanagten Aktienfonds liegt. Während Kunden nämlich bei den aktiven Aktienfonds teilweise Gesamtgebühren von jährlich drei Prozent oder mehr zahlen müssen, liegt die Gebührenquote bei den ETFs Fonds selten oberhalb der Marke von einem Prozent. Dies wird zudem noch durch die häufig bessere Performance der ETFs unterstützt.

Bild: © Depositphotos.com / photographyMK


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Über den Autor Oliver Schoch

Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und war über 15 Jahre bei verschiedenen Banken und in diversen Bereichen tätig. Seit mittlerweile sieben Jahren ist er in Vollzeit als freiberuflicher Journalist und Online-Redakteur tätig. Webseite: www.autor-schoch.de