Steigende und sinkende Preise in den Städten erwartet

Veröffentlicht: 23. März 2016 | 9:38 Uhr
Steigende und sinkende Preise in den Städten erwartet

Am Immobilienmarkt ist es keineswegs so, wie es manchmal in den Medien erscheint, nämlich das die Preise in sämtlichen Städten weiter ansteigen. Stattdessen zeigt sich immer deutlicher eine Zweiteilung, die da drin besteht, dass es Städte mit auch zukünftig steigenden Immobilienpreisen gibt, auf der anderen Seite aber durchaus nicht wenige Städte und Gemeinden existieren, in denen sogar mit sinkenden Immobilienpreisen zu rechnen ist.

Immobilienpreise immer öfter durch Zuwanderung bestimmt

Ein entscheidender Einflussfaktor, der erst seit Mitte des vergangenen Jahres bei Immobilienpreisen existiert, ist die erhebliche Zuwanderung durch Flüchtlinge. Insbesondere in Städten, wo zahlreiche Flüchtlinge untergebracht sind und in denen somit auf Dauer ein angemessener Wohnraum vorhanden sein muss, werden die Wohnungspreise voraussichtlich in den kommen Jahren leihweise deutlich steigen. Dies zeigt beispielsweise eine Studie, die sich damit beschäftigt hat, wie sich die Wohnungspreise in welchen Städten unter Bezugnahme der Zuwanderung entwickeln könnten. Schaut man sich die mögliche Entwicklung bis zum Jahre 2030 ein, so ist beispielsweise Berlin der Spitzenreiter, was die Preissteigerung bei Eigentumswohnungen angeht.

Dort wird kalkuliert, dass die Preise um fast 15 Prozent ansteigen werden, was in enger Verbindung damit mit der zunehmenden Einwohnerzahl inklusive Flüchtlingen steht. Dieses Verhältnis vom Anteil der Zuwanderung an der Gesamtbevölkerung der jeweiligen Städte und der Entwicklung der Immobilienpreise zeigt sich auch in einigen anderen Metropolen, insbesondere in Potsdam, Hamburg und Wiesbaden. Auch dort geht die Studie davon aus, dass die Preise für Immobilien und Eigentumswohnungen in den kommenden 15 Jahren im zweistelligen Prozentbereich ansteigen werden.

In manchen Städten werden Preise voraussichtlich sinken

Von sinkenden Preisen für Immobilien bzw. Eigentumswohnungen ist insbesondere in solchen Städten auszugehen, bei denen die Bevölkerung inklusive Flüchtlinge grundsätzlich abnimmt. Spitzenreiter im negativen Sinne ist laut der Postbank-Studie die Stadt Chemnitz. Dort soll die Bevölkerung in den nächsten 15 Jahren um über 13 Prozent schrumpfen, was teilweise sogar zu einem drastischen Einbruch bei den Preisen für Eigentumswohnungen von fast 50 Prozent führen könnte. Ebenfalls von deutlich sinkenden Preisen ausgehen kann man in Halle und in den zwei Ruhrgebietsstädten Duisburg und Gelsenkirchen.

Bild: © Depositphotos.com / tony4urban

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Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und war über 15 Jahre bei verschiedenen Banken und in diversen Bereichen tätig. Seit mittlerweile sieben Jahren ist er in Vollzeit als freiberuflicher Journalist und Online-Redakteur tätig. Webseite: www.autor-schoch.de

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