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<span class=ns>News:</span> Aktienkauf an der Börse – auf diese Kosten sollten Sie achten

Da es einige Privatanleger gibt, die aufgrund der niedrigen Zinsen zumindest einen Teil ihres Kapitals jetzt in Aktien investieren möchten, ist es auch im März 2016 wichtig, sich zunächst einmal über die anfallenden Kosten zu informieren. Es gibt teilweise erhebliche Unterschiede zwischen den Banken, was die Gesamtkosten beim Aktienhandel betrifft.

Depotgebühren und Transaktionskosten

Es sind zwei Kostenarten, die beim Investment in Aktien zu beachten sind. Der erste Faktor sind die Depotgebühren, die für die Führung des Depotkontos berechnet werden. Genau auf diese Depotgebühren verzichten mittlerweile allerdings insbesondere Online-Broker und Direktbanken. Dies trifft bei der jeweiligen Bank bzw. beim Broker entweder generell auf alle Kunden zu oder die Kostenfreiheit beim Depot ist mit einer Bedingung verbunden. Den zweiten Kostenfaktor stellen die Transaktionskosten dar, die immer dann anfallen, wenn Aktien gekauft oder auch verkauft werden. Hier geht es sicherlich die größten Unterschiede zwischen den Anbietern und auch in diesem Bereich sind es vor allen Dingen die Online-Broker und Direktbanken, die durch besonders günstige Konditionen überzeugen können.

Der Vergleich der Ordergebühren ist allerdings nicht ganz einfach, da es teilweise ganz unterschiedliche Modelle gibt, wie die Kosten berechnet werden. So bieten manche Broker ihren Kunden beispielsweise eine Order-Flatrate an, bei der jeder Transaktion mit den gleichen Kosten verbunden ist. Besonders die klassischen Filialbanken nutzen heute noch oftmals das System der provisionsbasierenden Gebühren. Hier spielt eine Rolle, wie hoch der gehandelten Gegenwert ist, denn von ihm hängt auch die zu zahlende Ordergebühr ab.

Aktienkauf lohnt erst ab gewissem Gegenwert

Im Gegensatz zu einem Investment in Aktienfonds, welches oftmals schon ab 50 Euro im Monat erfolgen kann, rentiert sich der Kauf von Aktien erst ab einem gewissen Gegenwert. Bis zur Investitionssumme X ist es schlichtweg so, dass die Ordergebühren im Verhältnis zu hoch sind, sodass sie die zu erzielende Rendite nahezu vollkommen „auffressen“. Experten empfehlen daher, nicht unter 500 Euro in eine einzelne Aktie zu investieren. Unter dieser Voraussetzung können die anfallenden Order- und eventuell Depotgebühren durch die Kursgewinne meistens mehr als nur kompensiert werden, sodass nach Abzug der Kosten auch noch eine gute Rendite übrig bleibt.

Aktienkauf über Aktienfonds auch mit Kosten verbunden

Aufgrund der Kosten, die beim Aktienkauf an der Börse anfallen, kommen durchaus manche Anleger auf die Idee, indirekt über Aktienfonds in Aktien zu investieren. Diese Idee ist allerdings im Hinblick auf die Kosten keine gute, denn bei Aktienfonds sind die Gebühren anteilig oftmals sogar noch deutlich höher, als wenn Aktien direkt über die Börse gekauft werden. Teilweise gibt es hier Kostenquoten in Höhe von mehreren Prozent pro Jahr, die natürlich die Rendite schmälern. Demzufolge stellt der Aktienkauf an der Börse im Vergleich mit dem Erwerb von Investmentfondsanteilen in aller Regel noch die günstigere Variante dar. Eine kostengünstige Alternative wäre höchstens der Erwerb sogenannter Indexfonds, die einen Index nachzubilden und über die Anleger somit auch auf relativ indirekte Art und Weise in Aktien investieren können.
auf den drei Säulen gesetzliche Rente, betriebliche und private Altersvorsorge basiert. Doch wie sollte eigentlich Stand 2016 eine optimale Aufteilung dieser Komponenten erfolgen?

Bild: © Depositphotos.com / AppleEyesStudio

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Über den Autor Oliver Schoch

Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und war über 15 Jahre bei verschiedenen Banken und in diversen Bereichen tätig. Seit mittlerweile sieben Jahren ist er in Vollzeit als freiberuflicher Journalist und Online-Redakteur tätig. Webseite: www.autor-schoch.de