News: Anfänger können bei der Autoversicherung sparen

Veröffentlicht: 25. März 2016 | 13:16 Uhr
<span class=ns>News:</span> Anfänger können bei der Autoversicherung sparen

Kurz nach der bestandenen Führerscheinprüfung können zahlreiche Fahranfänger bereits die Möglichkeiten nutzen, mit einem eigenen Auto am Straßenverkehr teilzunehmen. Ein finanzielles Problem gibt es allerdings häufig im Zusammenhang mit der Kfz-Versicherung, da diese für Fahranfänger noch sehr teuer ist. Die Einstiegsprämien bewegen sich für junge Fahrer nicht selten auf einem Niveau von 220 Prozent des Durchschnittsbeitrages oder sogar darüber hinaus. Es gibt jedoch durchaus Möglichkeiten, wie Fahranfänger an dieser Stelle Versicherungsprämien sparen können. Dies ist sinnvoll, weil natürlich gerade junge Autofahrer oft noch kein Geld haben, um sehr hohe Versicherungsprämien zu zahlen.

Zweitwagenversicherung über die Eltern

Die wohl bekannteste und gleichzeitig beliebteste Möglichkeit, wie Fahranfänger bei den Versicherungsprämien für die Kfz-Versicherung deutlich sparen können, geht über die Eltern. Diese können nämlich den Wagen der Kinder auf ihren eigenen Namen versichern, was die sogenannte Zweitwagenversicherung beinhaltet. Allerdings ist dies heutzutage nicht mehr ganz so einfach wie in früheren Zeiten möglich, denn auch die Versicherungsgesellschaften haben natürlich erkannt, dass diese Regelung häufig nur genutzt wird, damit die Kinder nicht mit einer hohen Versicherungsprämie belastet werden. Daher müssen die Eltern durchaus damit rechnen, dass ihre Versicherung aufgrund der Zweitwagenversicherung teurer wird. Dies geschieht in der Regel deshalb, weil immer mehr Versicherungsgesellschaften dann höhere Beiträge verlangen, wenn ein Versicherungsnehmer oder Fahrer des versicherten Autos unter 25 Jahren alt ist. Dennoch lässt sich mit der Zweitwagenversicherung nach wie vor einiges an Versicherungsprämie sparen.

Übernahme der Versicherung bei Verwandten

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert eine weitere Einsparmöglichkeit. Diese kann dann infrage kommen, wenn der Fahranfänger schon längere Zeit mit dem Fahrzeug der Eltern oder Großeltern gefahren ist. Unter dieser Voraussetzung gibt es einige Versicherungsunternehmen, welche die Option anbieten, den durch Eltern oder Großeltern bereits erzielten Schadensfreiheitsrabatt auch für den jungen Fahranfänger zu übernehmen. Erforderlich ist in dem Zusammenhang allerdings ein Nachweis darüber, über welchen Zeitraum hinweg der Fahranfänger bereits vorher mit dem Fahrzeug des Verwandten unterwegs gewesen ist. In aller Regel akzeptiert die Versicherungsgesellschaft den Zeitraum ab bestandener Führerscheinprüfung bis hin zum Übernahmeantrag.

Welche Einsparungen sind möglich?

Unabhängig davon, für welche Variante sich Fahranfänger entscheiden, sind sowohl bei der Zweitwagenversicherung über die Eltern als auch bei der Übernahme der Versicherung bei Verwandten erhebliche Einsparmöglichkeiten vorhanden. Wenn man bedenkt, dass Fahranfänger bei nicht wenigen Versicherungsgesellschaften zu einem Beitragssatz von über 200 Prozent anfangen müssen, ergibt sich allein daraus, dass einiges an Beitrag eingespart werden kann. Beträgt der Beitrag beispielsweise durch die Zweitwagenversicherung über die Eltern statt 200 nur noch 125 Prozent, so könnte dies eine jährliche Ersparnis zwischen 200 und mehr als 500 Euro bedeuten. Demzufolge sollten sich Fahranfänger unbedingt informieren, welche der angesprochenen Varianten und vielleicht noch weiteren Möglichkeiten es gibt, sich günstiger zu versichern.

Bild: © Depositphotos.com / Jirsak

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Oliver Schoch

Über den Autor Oliver Schoch

Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und war über 15 Jahre bei verschiedenen Banken und in diversen Bereichen tätig. Seit mittlerweile sieben Jahren ist er in Vollzeit als freiberuflicher Journalist und Online-Redakteur tätig. Webseite: www.autor-schoch.de