IBAN-Betrug aufgedeckt: Darauf müssen Sie achten!

IBAN-Betrug aufgedeckt: Darauf müssen Sie achten!

IBAN-Betrug aufgedeckt: Darauf müssen Sie achten! – finanzen-heute.com

Die vollständige Umstellung auf IBAN anstelle der Kontonummer und der Bankleitzahl haben Sie durchgestanden, da macht sich eine erste grobe Sicherheitslücke auf. Ab sofort ist es eigentlich auch Freunden und Bekannten möglich, problemlos eine Überweisung von Ihrem Konto zu tätigen, was fatale Folgen nach sich zieht.

Überweisungen von Freunden tätigen

Zum jetzigen Zeitpunkt achten die Banken in Bezug auf eine Überweisung nur noch auf die Kontonummern von Empfängern und Absendern. Technisch ist es ohne weiteres möglich, mithilfe der IBAN unrechtmäßig Gelder auf andere Konten zu verschicken. Der Bankenverband geht von einer recht geringen Dunkelziffer aus und rät allen Verbrauchern, auf Online-Banking umzusteigen. Noch immer wählt der Großteil aller Kunden die schriftliche Überweisung, dabei sind die Internetportale um ein Vielfaches sicherer.

Gefährlich: Kontodaten aus dem Papierkorb

Bank-Experten warnen explizit davor, mit den eigenen Kontodaten nicht so leichtsinnig umzugehen. Kriminelle durchsuchen in Einkaufszentren jeden Papierkorb nach Kontonummern und Daten, um diese für die eigenen Zwecke zu missbrauchen. Eine Überweisung sollte auf keinen Fall ungesichert in einem Papierkorb landen, gerät diese in die Hände Dritter, begeben Sie sich in hohe Gefahr. Darüber hinaus ist es möglich, der Bank jegliche Form schriftlicher Überweisungen zu untersagen und die Kontoauszüge regelmäßig im Blick zu behalten. Hier punkten die Onlinekonten: In ein paar Sekunden loggen Sie sich auf dem Konto ein und prüfen den Kontostand wie auch die Kontobewegungen.

Was tun, bei Kontomissbrauch?

Die rechtliche Perspektive schützt den geprellten Verbraucher. So muss jede Bank unwiderruflich dem Geschädigten das Geld aus Überweisungen zurückerstatten. Hier liegt der Paragraph 676 Abs. 2 zu Grunde. Jeder Kunde hat die Gelegenheit, bis zu 13 Monate im Nachhinein einen Betrag zu reklamieren und zurück zu fordern. Eine Bank ist dazu angewiesen, diesen Betrag zurück zu überweisen.

Gehen Sie fortan mit Ihren Kontodaten nicht so leichtfertig um, schmeißen sie schriftliche Überweisung nicht einfach in den Mülleimer, sondern nutzen Sie einen sicheren Schredder und checken in regelmäßigen Abständen die Kontobewegungen.

Bild: © Depositphotos.com / 8vfanDP

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IBAN-Betrug aufgedeckt: Darauf müssen Sie achten!
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Über den Autor Juliane Werner

Juliane Werner ist 33 Jahre alt und immer auf der Suche nach effektiven Möglichkeiten, Ihr privates Budget optimal zu verwalten. Dabei spielt für Sie eine durchdachte Investition und Vorsorge eine ausschlaggebende Rolle.