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<span class=ns>News:</span> Inkasso-Brief erhalten, was tun?

Landet ein Inkassoschreiben im Postkasten, reagieren die meisten Verbraucher geschockt und überweisen vorschnell die offene Forderung. Doch was steckt hinter diesem Brief? Wie sollten Sie sich am besten verhalten? Wie gehen diesen Fragen auf den Grund und warnen vor gefälschten Inkassobriefen.

Glaubwürdigkeit überprüfen, so geht’s!

In einem ersten Schritt sollten Sie die Richtigkeit des Inkassoschreibens überprüfen. Überweisen Sie auf gar keinen Fall einen Rechnungsbetrag, den sie keiner Rechnungsnummer oder keinem offenen Auftrag zuordnen können. Gerade in den letzten Monaten haben die Mails und gefälschte Inkasso-Briefe die Runde gemacht, die leider bei zu vielen Verbrauchern auf Erfolg gestoßen sind. Der Geprellte hat vorschnell den Betrag überwiesen und danach erst realisiert, dass es sich um eine Fälschung handelt. Selbst hier muss es möglich sein, über die Hausbank eine Überweisung schnellstmöglich rückgängig zu machen.

Kann die Gesamtforderung in Raten bezahlt werden?

Hat das Schreiben seine Richtigkeit, sollten Sie als erstes in Kontakt mit dem Inkassounternehmen treten. Insbesondere wenn Sie nicht in der Lage sind, den offenen Rechnungsbetrag in einer Zahlung zu begleichen, gilt es, eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Diese Ratenzahlung kann in Abhängigkeit von der Höhe der Gesamtforderung auf bequeme Monatsraten aufgeteilt werden. Ist der Gläubiger kein Inkassounternehmen, sondern zum Beispiel das Hauptzollamt, ist es einem Schuldner zumeist nur möglich, die Raten in maximal zwölf Monaten zu begleichen. Darüber hinaus verlangen einige Unternehmen nach der Vorlage einer Einnahmen- und Ausgaben-Liste, die offenlegt, wie viel Ihnen im laufenden Monat zur Verfügung steht.

Inkasso-Schreiben und die falsche Taktik!

Schließlich  dürfen die Raten nicht in einem minimalen Verhältnis stehen, wenn der eigene Verfügungsrahmen ungleich höher ist. Die falsche Taktik ist es, das Schreiben unverschlossen zu bunkern und nicht zu öffnen, aus Angst vor der offenen Forderung. Gerade bei offenen Rechnungen wird sich dies rächen. Außerdem steigen die Kosten für eine unbezahlte Rechnung ins Unermessliche, da Tag für Tag Fälligkeitszinsen hinzukommen. Jedem Schuldner ist es anzuraten, seine offenen Rechnungen direkt in Angriff zu nehmen, um diese in absehbarer Zeit zu tilgen.

Bild: © Depositphotos.com / Colour

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Über den Autor Juliane Werner

Juliane Werner ist 33 Jahre alt und immer auf der Suche nach effektiven Möglichkeiten, Ihr privates Budget optimal zu verwalten. Dabei spielt für Sie eine durchdachte Investition und Vorsorge eine ausschlaggebende Rolle.