Finanzierungstipps für den Hauskauf

Finanzierungstipps für den Hauskauf

Finanzierungstipps für den Hauskauf – finanzen-heute.com

Die Finanzierung eines Hauskaufs erfolgt über ein Immobiliendarlehen, wobei deutsche Immobilienerwerber ebenso wie inländische Banken Verträge mit einer langen Zinsbindungsfrist gegenüber Krediten mit variablen Zinssätzen bevorzugen. Ein Teil der Kosten lässt sich günstig mithilfe eines Bausparkassendarlehens und über einen Förderkredit der KfW-Bank finanzieren. Letzteres trifft besonders für Häuser mit einem ausgesprochen niedrigen Energieverbrauch zu.

Der Bausparvertrag

Der Bausparvertrag ermöglicht das frühzeitige Ansparen eines wesentlichen Teils der späteren Immobilienfinanzierung. Während der Ansparphase erhält der Bausparer neben Zinsen eine staatliche Wohnungsbauprämie, sofern sein zu versteuerndes Einkommen den festgesetzten Höchstbetrag von 25.600 beziehungsweise für zusammen veranlagte Eheleute 51.200 Euro nicht übersteigt. Der wesentliche Vorteil des Bausparens besteht in den niedrigen Darlehenszinsen, die bereits bei Vertragsabschluss festgelegt werden. Zudem sind vorzeitige Tilgungsleistungen bei Bausparkassenkrediten grundsätzlich möglich. Die Zuteilung des Bausparvertrages erfolgt üblicherweise nach dem Ansparen der Hälfte der vereinbarten Bausparsumme. Da die Zuteilungsreife von mehreren Faktoren abhängt, lässt sich der genaue Zeitpunkt der Kreditverfügbarkeit nicht vorhersehen. Die Bausparkassen bieten jedoch verschiedene Möglichkeiten der Vorfinanzierung an, bei denen der Bausparkredit für die Tilgung der vorgezogenen Auszahlung verwendet wird.

Die Förderdarlehen für den Hauskauf

Einen geringen Förderkredit erhält jeder Immobilienkäufer oder Hausbauer, der erstmals Wohneigentum erwirbt. Wesentlich höhere Beträge vergibt die bundeseigene Förderbank für den Erwerb oder Bau von Niedrigenergiehäusern. Die entsprechenden Darlehen sind über eine Geschäftsbank zu beantragen. Maßgeblich für die Höhe des Förderkredites ist, in welchem Ausmaß das Gebäude die Anforderungen der Energieeinsparungsverordnung übererfüllt. Die Berechnung schließt die benötigte Heizenergie ebenso wie das Erwärmen des Wassers ein. Die Förderkredite der KfW-Bank sind außer für den Bau eines Hauses auch für die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes und damit für Hauskäufer zugänglich. Den günstigen Darlehen steht eine Erhöhung der Baukosten beziehungsweise der Renovierungskosten für die Optimierung des Energieverbrauchs gegenüber. Andererseits führt der verringerte Energieverbrauch dauerhaft zu geringeren Kosten für die Heizenergie und die Warmwasserbereitung.

Weitere Fördermöglichkeiten berücksichtigen

Neben günstigen Bausparkassendarlehen und preiswerten Förderkrediten für Niedrigenergiehäuser existieren weitere Förderprogramme, die sich zusätzlich nutzen lassen. In vielen Gemeinden erhalten junge Familien eine Förderung, wenn sie Wohneigentum erwerben. Des Weiteren vergibt die KfW-Bank Förderdarlehen für den Kauf und die Renovierung von unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden.

Bild: © Depositphotos.com / Kenshin2

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Über den Autor T. Hunter

Ich bin seit mehreren Jahren als Autor unter verschiedenen Pseudonymen aktiv und freue mich auch hier schreiben zu dürfen.