Der Brexit und das große Geld!

Der Brexit und das große Geld!

Nach der ersten Aufregung rund um den Brexit, scheint es so, als haben sich die Gemüter etwas beruhigt. Dabei haben sich die großen Gelder eigentlich nur verschoben. Interessanterweise hat die Bank of Amerika Merril Lynch die Ergebnisse einer globalen Umfrage mit Fondmanagern veröffentlicht, in deren Händen ca. 600 Milliarden Dollar liegen.

Wie verhalten sich die Fondmanager?

In einem ersten Ergebnis kommt diese Umfrage zu der Feststellung, dass insbesondere die Cash-Quote besagter Manager auf 5,8 % gestiegen ist – ein Rekordwert, der letztmalig im November 2001 erreicht wurde. Insbesondere auf dem amerikanischen Markt herrscht gesunde Nervosität, sodass jeder für einen Rückschlag gewappnet sein möchte. Das grundlegende Ziel, für Unsicherheit zu sorgen, hat der Brexit demnach erreicht. Kein Wunder also – dass die Finanzprofis ihr Geld zusammenhalten, um keinen folgenreichen Fehler zu begehen!

Für jedes Einzelunternehmen spielt es vor allen Dingen eine Rolle, wie sich die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien weiterentwickeln. Zum jetzigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass entgegen zukünftiger Schwierigkeiten an dem ursprünglichen Freihandelsgedanken als das Basic-Modell festgehalten wird. So dürften die Folgen für einzelne Unternehmen überschaubar bleiben.

Das Funktionieren der Märkte ist garantiert

Selbst die europäische Zentralbank signalisiert Handlungsbereitschaft und möchte – wenn notwendig – den Märkten Liquidität in jedweder Währung zur Verfügung stellen. Selbst die Bank of England sei bereit über 250 Milliarden £ einzusetzen, um das Fortbestehen der Märkte weiterhin aufrechtzuerhalten. Sparer können sich jedoch den folgenden Entwicklungen kaum entziehen: Sie werden langfristig vor allen Dingen an Vermögen verlieren. In diesem Zusammenhang gibt es letztendlich nur eine Lösung: Die gezielte Investition in Aktien und Anleihen auf dem neuesten Stand des Kapitalmarkts, so der Chefvolkswirt der Berliner Quirin Bank: Philipp Dobbert.

Für die Bundesanleihen wurde bisher ein Rekordtief von -0,17 Prozent verzeichnet, was einer Rendite unter 0 gleichkommt. Der Staat kann sich nicht nur gebührenfrei Geld leihen, er bekommt sogar von seinen Gläubigern eine Gebühr zurück. Ein Aufwärtstrend ist in diesem Bereich nicht zu erwarten.

Bild: © Depositphotos.com / unkreatives


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Der Brexit und das große Geld!
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Über den Autor Juliane Werner

Juliane Werner ist 33 Jahre alt und immer auf der Suche nach effektiven Möglichkeiten, Ihr privates Budget optimal zu verwalten. Dabei spielt für Sie eine durchdachte Investition und Vorsorge eine ausschlaggebende Rolle.