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<span class=ns>News:</span> Das Schwimmen-Debakel bei Olympia: eine Frage des Geldes?

Nicht nur waschechten Olympia-Fans dürfte es in den letzten Tagen entgangen sein, dass es im olympischen Dorf und darüber hinaus mächtig brodelt. Grund für die miese Laune? Nicht nur die Schwimmhoffnungen, Paul Biedermann und Marco Koch, haben die Hoffnungen der meisten Zuschauer enttäuscht, auch die jüngsten Nachrichten, man würde in Deutschland mehr Geld für den Gewinn des Dschungelcamps erhalten als für eine Olympia Medaille, machen nachdenklich.

Wo liegen die Gründe für das schlechte Abschneiden?

Doch die Kritik fehlender finanzieller Mittel werden von Schwimmchefin Christa Thiel zurückgewiesen. Man habe alle Forderungen des Bundestrainers erfüllt. Schlussendlich seien Trainingslager in Brasilien bewilligt und Speziallampen angeschafft worden, um sich an die veränderten Startzeiten zu gewöhnen. Im Zuge dessen habe man das Budget sogar überstrapaziert und 80.000 € mehr als geplant ausgegeben.

Noch immer kritisiert der Bundestrainer fehlende finanzielle Mittel, die dem Schwimmverband in Deutschland nicht zur Verfügung stehen. So müsse man vor Ort mit gerade einmal vier Trainern und 27 Schwimmern arbeiten. Im Vergleich zu anderen Ländern kommt das einer logistischen Meisterleistung gleich, die sich nun einmal in den versiegten Medaillen-Hoffnungen bemerkbar macht. Bundestrainer Lambertz hatte bereits 2013 mit Übernahme des neuen Amtes auf das fehlende Geld verwiesen.

Mangelnde finanzielle Mittel im Schwimmsport

Doch was droht nun eigentlich nach dem nächsten Olympia Debakel, wenn noch mehr finanzielle Mittel gestrichen würden? Dann sieht es wohl gänzlich schwarz um den deutschen Schwimmsport aus. Dabei sitzen auch bei dieser Olympiade wieder unzählige Fans vor den Fernsehern und können das schlechte Abschneiden der Schwimmer kaum fassen.

Wie es in den Sportlern selbst aussieht, davon kann man sich an dieser Stelle wohl kaum ein Bild machen. Es bleibt abzuwarten, wie viel finanzielle Mittel fortan in die deutsche Sportförderung fließen, um auch auf globaler Ebene wieder mitspielen zu können.

Bild: © Depositphotos.com / nejron

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Über den Autor Juliane Werner

Juliane Werner ist 33 Jahre alt und immer auf der Suche nach effektiven Möglichkeiten, Ihr privates Budget optimal zu verwalten. Dabei spielt für Sie eine durchdachte Investition und Vorsorge eine ausschlaggebende Rolle.