Lohnt sich die Schnäppchenjagd vor Weihnachten?

Veröffentlicht: 28. November 2016 | 22:48 Uhr
Lohnt sich die Schnäppchenjagd vor Weihnachten?

Die Händler lassen sich einiges einfallen, um der verehrten Kundschaft vor Weihnachten noch ein bisschen Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie locken mit hohen Rabatten, aber die Verbraucherschützer warnen, denn vielfach sind die Angebote gar nicht so billig, wie es auf den ersten Blick vielleicht aussieht. Wer wirklich sparen will, der sollte sehr genau hinschauen und nicht einfach nur kaufen.

Eine Idee aus den USA

Der Cyber Monday und der Black Friday läuten in den USA traditionell das Weihnachtsgeschäft ein und dieser Brauch ist jetzt auch nach Europa geschwappt. Die Händler in Deutschland haben die Schlagwörter übernommen und hoffen, dass auch hierzulande die Kunden die Geschäfte einrennen. Es scheint zu funktionieren, denn am Black Friday war der Umsatz mit 1,1 Milliarden Euro alleine im Bereich E-Commerce so erfolgreich, dass Deutschland weltweit auf Platz drei hinter den USA und Großbritannien liegt.

Hohe Rabatte

Die Händler locken mit Rabatten von bis zu 90 %, aber auf den zweiten Blick erweisen sich viele Angebote gar nicht mehr als Schnäppchen, die Kunden werden nur mit aufgeblasenen Angeboten geködert. Stichproben haben gezeigt, dass die Reduzierungen, die 50 % versprechen, in Wirklichkeit nur bei 20 % Ersparnis liegen. Wer clever ist, der ignoriert die Preise, die durchgestrichen sind und vergleicht stattdessen die Endpreise im Internet auf den bekannten Vergleichsportalen. Nicht selten erlebt man dabei eine große Überraschung. Wer im Internet auf Schnäppchenjagd geht, der sollte zudem nicht vergessen, die Versandkosten auf den Preis zu rechnen, denn dann ergibt sich schnell ein anderes Bild.

Vieles ist günstiger

Es gibt unbestritten viele günstige Angebote, aber die fallen vielfach niedriger aus als angegeben. Die Kunden lassen sich gerne von eingeblendeten Uhren oder von der Angabe blenden, dass nur noch wenige Stückzahlen verfügbar sind, und kaufen, ohne nachzudenken. Diese Methoden sind bekannt, sie sollen jedoch nur eines bewirken: Die Kunden unter Druck setzen.

Bild: © Depositphotos.com / londondeposit

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Über den Autor Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.