Relative Strength Index: Ein bekanntes Mittel aus der technischen Analyse um einzuschätzen, ob ein Titel aktuell “überkauft” oder “überverkauft” ist, stellt der Relative Strength Index (RSI) dar. Dieser setzt Kursbewegungen über die Zeit in Relation. Wir betrachten den RSI auf 7- und auf 25-Tage-Basis für Bank of the James. Beginnen wir mit dem 7-Tage-RSI, welcher aktuell 89,47 Punkte beträgt. Das bedeutet, dass Bank of the James momentan überkauft ist. Die Aktie wird somit als “Sell” eingestuft. Wie sieht es beim 25-Tage-RSI aus? Entgegen dem RSI7 ist Bank of the James hier weder überkauft noch -verkauft. Für den RSI25 wird das Wertpapier daher mit “Hold” eingestuft. Bank of the James wird damit unterm Strich mit “Sell” für diesen Punkt unserer Analyse bewertet.

Fundamental: Derzeit liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 11,25. Das bedeutet, für jeden Euro Gewinn von Bank of the James zahlt die Börse 11,25 Euro. Dies sind 50 Prozent weniger als für vergleichbare Werte in der Branche gezahlt werden. Im Bereich “Handelsbanken” liegt der durchschnittliche Wert momentan bei 22,72. Aus diesem Grund ist der Titel unterbewertet und wird daher auf Grundlage des KGV als “Buy” eingestuft.

Sentiment und Buzz: Bank of the James lässt sich auch über einen längeren Zeitraum hinsichtlich der Anzahl der Wortbeiträge (der Diskussionsintensität) und der Rate der Stimmungsänderung beobachten und auswerten. Daraus ergeben sich interessante Rückschlüsse über das langfristige Stimmungsbild der vergangenen Monate. Konkret: Die Aktie hat dabei eine durchschnittliche Aktivität aufgewiesen. Dies deutet auf eine mittlere Diskussionsintensität hin und erfordert eine “Hold”-Einstufung. Die Rate der Stimmungsänderung blieb gering, es ließen sich kaum Änderungen identifizieren, was eine Einschätzung als “Hold”-Wert entspricht. In der Gesamtbewertung ergibt sich damit für Bank of the James in diesem Punkt die Einstufung: “Hold”.