Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Umgang mit Menschen, die aus Risikogebieten zurück nach Deutschland einreisen, ist Bestandteil von Gesprächen zwischen Bund und Ländern. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf das NRW-Gesundheitsministerium. In NRW müssen sich Rückkehrer für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und sich beim Gesundheitsamt melden.

"Eine Verpflichtung zur routinemäßigen Übermittlung der Daten von Reisenden aus Risikogebieten besteht nicht", sagte eine Sprecherin des NRW-Gesundheitsministeriums. "Damit haben die Gesundheitsämter derzeit keine Möglichkeit, von sich aus auf Reiserückkehrer zuzugehen, die sich nicht an die durch die Corona-Einreiseverordnung vorgegebenen Pflichten halten." Diese Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Einhaltung der Quarantäneregelung, die auch in anderen Bundesländern bestünden, seien der Landesregierung bekannt. "Auf Fachebene besteht ein Austausch mit dem Bundesministerium für Gesundheit und den anderen Ländern mit dem Ziel, einen gangbaren Weg zur Lösung dieses Problems zu finden."