Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf für den Haushalt 2021 gebilligt. Außerdem wurde der Finanzplan bis 2024 beschlossen, teilte das Bundesfinanzministerium mit. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie prägen demnach die Bundeshaushalte der kommenden Jahre.

Der Haushaltsentwurf sieht eine Neuverschuldung von 96,2 Milliarden Euro im kommenden Jahr vor. Im laufenden Jahr sind es wegen zahlreicher Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch 217,8 Milliarden Euro. Auch für die Jahre 2022 bis 2024 sind im Finanzplan neue Schulden vorgesehen. Die Nettokreditaufnahme soll aber deutlich zurückgehen und im Jahr 2024 nur noch 5,2 Milliarden Euro betragen. Unter anderem sollen die Investitionsausgaben gegenüber dem geltenden Finanzplan für den Zeitraum 2021 bis 2024 um rund 39,8 Milliarden Euro auf insgesamt rund 199,2 Milliarden Euro steigen.