Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hadert mit den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz zur Eindämmung der Corona-Pandemie. "Die Schließung der Gastronomiebetriebe ab 2. November für vier Wochen ist bitter für die Mitarbeiter wie die Unternehmer. Ebenso bitter ist das Verbot aller touristischen Übernachtungen, da Übernachtungsangebote nur noch für `notwendige Zwecke` zur Verfügung gestellt werden dürfen", sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).

Das komme einer "faktischen Schließung" gleich. "Viele Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand, die Verzweiflung wächst." Hartges begrüßte die Hilfen, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes im November 2019 umfassen sollen: "Die zugesagte außerordentliche Wirtschaftshilfe, die betroffene Unternehmen für finanzielle Ausfälle im November entschädigen soll, ist zu begrüßen. Wir verbinden dies mit der Erwartung, dass die Hilfen für alle Unternehmen der Gastronomie, Hotellerie und der Cateringwirtschaft schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden."