Gebäudeversicherung Vergleichen

Die Wohngebäudeversicherung sichert das Eigenheim

Jedes Gebäude ist im Laufe der Zeit viel Risiko ausgesetzt, die Schaden anrichten oder es sogar zerstören können. Wer dann die Reparaturkosten zahlen oder sogar für den kompletten Wiederaufbau sorgen muss, der steht schnell vor einer unlösbaren finanziellen Herausforderung. Gerade in der heutigen Zeit, wo immer häufiger Unwetterschäden vorkommen, sollten Immobilien entsprechend geschützt sein. Dies geschieht am besten durch eine leistungsstarke Gebäudeversicherung, die sowohl Häuser und Wohnungen, die als Lebensmittelpunkt dienen, als auch solche als Kapitalanlagen schützt.

Wohngebäudeversicherung der Geltungsbereich ist genau definiert

Wer sich die Police einer Gebäudeversicherung genau ansieht, der wird feststellen, dass diese meist nicht nur das Wohngebäude selbst, sondern auch alles, was fest darin installiert ist, umfasst. Davon umfasst sind etwa Einbauschränke und sanitäre Installationen, aber auch Markisen auf dem Balkon. Nicht integriert sind allerdings nachträglich durch den Mieter eingebaute Sachen wie etwa eine Einbauküche eines Markenherstellers. Diese kann natürlich in die Gebäudeversicherung mit aufgenommen werden, diesbezüglich bedarf es aber eines entsprechenden Zusatzes. Weiters sind alle Gegenstände, die zur Instandhaltung der Immobilie genutzt werden, in der Police umfasst, also

• Werkzeuge
• Alarmanlagen
• Sat-Anlagen
• Antennen.

Grundsätzlich gilt die Devise, dass nicht nur das eigentliche Wohngebäude von der Versicherung erfasst ist, sondern auch Nebengebäude wie Garagen oder Autoabstellplätze. Wer sich besonders absichern möchte, der sollte über die Aufnahme der Kosten für Abbruch- und Aufräumarbeiten oder aber Sachverständigenkosten nachdenken. Denn gerade diese können erheblich sein und können dann dank der Versicherung getragen werden.

Bei der Gebäudeversicherung unbedingt auf die versicherten Risiken achten

Wer sich eine Versicherung für sein Eigenheim zulegt, der sollte dabei nicht nur nach dem Preis entscheiden. Klar ist, dass hier zwar dank der vielen Anbieter durchaus Einsparungspotential enthalten ist, doch es sollte keinesfalls das einzige Kriterium sein. Viel entscheidender ist etwa, welche Risiken genau in der Police erfasst sind. Hier hilft nicht nur genaues Lesen des Versicherungsanbotes und entsprechender Ausführungen eines kompetenten Beraters, sondern auch ein entsprechender Versicherungsvergleich, wie Sie ihn nachstehend mit nur wenigen Klicks durchführen können.

Ein guter Wohngebäudeversicherung Vergleich zeigt auf, welche Risiken genau versichert sind. Somit hat der Hauseigentümer sofort einen Überblick und übersieht auch nicht das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag. Standardmäßig sind in einer guten Gebäudeversicherung folgende Risiken erfasst:

• Feuer
• Leitungswasser
• Sturm

Zusätzliche Optionen, die in einem guten Versicherungsvertrag aufgenommen werden, sind

• Leitungswasserschäden
• Sengschäden
• Überspannungsschäden
• Elementarschäden
• Schäden durch Vandalismus

Die richtige Versicherungssumme finden

Neben den versicherten Risiken kommt es auch auf die Höhe der Versicherungssumme an. Diese sollte dem tatsächlichen Wert des Wohngebäudes entsprechen. Da nicht alle Häuser oder Wohnungen im gleichen Jahr erbaut wurden und sich die Werte der Immobilien meist im Laufe der Zeit erhöhen, wird als Berechnungsgrundlage der sogenannte „Wert 1914“ verwendet. Nur damit wird der über die Jahre steigende Wert jeder Immobilie mittels der sogenannten Neuwertversicherung angemessen berücksichtigt.
Nur wenn die korrekte Versicherungssumme, die dem realen Wert der Immobilie entspricht, im Vertrag erfasst ist, kommt die Klausel „Unterversicherungsverzicht“ zum Tragen. Denn dann kann bei einer teilweisen Zerstörung des Gebäudes das Versicherungsunternehmen nicht einfach Leistungen kürzen, sondern muss hinnehmen, dass der Versicherungsschutz bei der Antragstellung ausreichend bemessen war.

Gefahrenzonen in Deutschland beachten

Ein wichtiger Aspekt für alle, die eine Gebäudeversicherung abschließen, ist auch noch die Tatsache, dass es in Deutschland unterschiedliche Gefahrenzonen gibt. Diese werden von den Versicherern verwendet, um eine Einstufung des Risikos für Sturm- oder Leitungswasserschäden vorzunehmen. Diese ist dann Grundlage für die Bemessung der Prämien, die für die Versicherung zu leisten sind. Da die Einstufungen je nach Versicherungsanbieter durchaus unterschiedlich ausfallen können, sollte man dies bei einem Gebäudeversicherungs Vergleich berücksichtigen. Dabei können nämlich durchaus unterschiedlich hohe Beiträge für die gleiche Police an der gleichen Adresse herauskommen.
Wichtig zu wissen ist, dass beim Erwerb einer Immobilie der neue Eigentümer auch automatisch den Versicherungsschutz übernimmt. Es besteht zwar die Möglichkeit innerhalb eines Monats zu kündigen, doch da meist die Prämie für die Gebäudeversicherung für das ganze Jahr bezahlt wird, heißt es hier gut überlegen.

Gebäudeversicherung Vergleichen
4.9 (97.24%) 29