Haftpflichtversicherung Vergleich

Haftpflichtversicherung: Die Versicherung für den Alltag

Auch bei aller Vorsicht und Bedachtnahme kann im Alltag schnell mal etwas schiefgehen. Das betrifft den privaten ebenso wie den beruflichen Alltag. Für diese Fälle macht es Sinn, sich mit der entsprechenden Haftpflichtversicherung abzusichern. Denn auch wenn kleinere Schäden noch selbst zu bewältigen sind, kann es doch auch durch Unvorsichtigkeit schnell mal in den fünf-, sechs- oder sogar siebenstelligen Betrag eines Schadens kommen. In diesem Fall ist eine Haftpflicht mehr als wichtig.

Haftpflichtversicherung Vergleich – Individueller Schutz ist für jeden wichtig

Eine Haftpflichtversicherung greift immer dann, wenn Dritte berechtigte Schadenersatzansprüche nach Personen-, Sach- oder Vermögensschäden stellen. Das Versicherungsunternehmen prüft, ob die Forderungen berechtigt sind und leistet Ersatz oder aber wehrt sie ab, wenn sie nicht gerechtfertigt geltend gemacht werden. Wie bei vielen anderen Versicherungen gilt auch bei der Haftpflicht, dass nicht immer die teuerste die beste sein muss bzw. die mit den besten Leistungen. Ein Versicherungsvergleich – wie hier mit nur wenigen Klicks möglich – gibt Auskunft, welche Police für die eigenen individuellen Ansprüche und Bedürfnisse optimalen Schutz gewährt.

Ein Versicherungsvergleich ist aber auch dafür wichtig, um die Leistungen zu eruieren, die man benötigt. Wer etwa Mieter einer Wohnung ist, kann ganz gezielt Mietsachschäden versichern lassen. Wer hingegen eine Ölheizung hat und dabei über einen Öltank verfügt, gut tut daran, den Versicherungsschutz auf diesen auszuweiten. Für Familien gilt, dass sie über eine Zusatzabdeckung „Deliktunfähige Kinder“ nachdenken sollten. Diese bewirkt nämlich, dass Schäden von Kindern verursacht von der Police erfasst sind, die aufgrund des Alters noch nicht deliktfähig sind.

Beim Haftpflichtversicherung Vergleich auf Sonderregelungen achten

Eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest hat ergeben, dass sich fast jede der angebotenen Haftpflichtversicherungen bewährt. Wichtig beim Vergleich ist jedoch zu beachten, dass die Mindestversicherungssumme mindestens 3 Millionen Euro – besser noch 5 Millionen oder sogar 10 Millionen – beträgt.

Was die private Haftpflichtversicherung betrifft, so sind Studenten sozusagen eine Sonderfall. Denn einige von ihnen sind über die Eltern mitversichert, andere wiederum nicht. Grundsätzlich kann man dies von der Wohnsituation abhängig machen. Denn wenn der Student noch im elterlichen Zuhause lebt, profitiert er meist noch von der Deckung der Haftpflicht. Dies wiederum hängt davon ab, ob der Anbieter die Mitversicherung von volljährigen Kindern vorsieht. Lebt der Student nicht mehr zu Hause, ist in jedem Fall eine eigene Haftpflichtversicherung zu empfehlen. Da gerade junge Menschen noch besonders aktiv sind und damit auch überdurchschnittlich gefährdet, sollte in jedem Fall über den Abschluss dieser Versicherung nachgedacht werden.

Die Vermögensschadenhaftpflicht-, Berufshaftpflicht- und Betriebshaftpflichtversicherung für Berufstätige

Während die private Haftpflichtversicherung alle Folgekosten von Schäden abdeckt, die im privaten Bereich geschehen, gibt es für das berufliche Umfeld ebenso wichtige Policen, die im Ernstfall eintreten und Schadenersatzansprüche von Dritten erfüllen. Wichtig sind hier

  • Vermögensschadenhaftpflicht: Diese Versicherung kann von Selbstständigen ebenso wie von Unternehmen abgeschlossen werden. Sie reguliert ausschließlich Vermögensschäden, also keine Personen- oder Sachschäden, die etwaigen Kunden durch zum Beispiel eine Fehlberatung entstehen. Berufszweige, für die diese Police ratsam ist, sind vor allem im Dienstleistungssektor angesiedelt, aber auch Rechtsanwälte, Steuerberater oder Dolmetscher.
  • Betriebshaftpflichtversicherung: Die Betriebshaftpflicht wiederum kommt immer dann zum Einsatz, wenn es berechtigte Schadenersatzforderungen von Dritten gegenüber einem Unternehmen gibt, der aufgrund der betrieblichen Tätigkeit entstanden ist. Dabei ist es nicht relevant, ob es sich dabei um Personen- oder Sachschäden handelt. Übernommen werden zum Beispiel Schadenersatzansprüche einer Person, die durch eine lose Treppenstufe zu Sturz kommt und sich verletzt.
  • Berufshaftpflichtversicherung: Meist wird diese Bezeichnung verwendet, auch wenn eigentlich eine Vermögenshaftpflicht gemeint ist. Es geht also darum, dass finanzielle Schäden durch Fehlberatung oder Fehlhandlung in einem Ein-Mann-Betrieb vorkommen und von einem Dritten geltend gemacht werden.

Wer sich mit diesen drei Versicherungen genauer auseinander setzt, wird feststellen, dass zwischen der Berufshaftpflichtversicherung, der Betriebshaftpflicht und der Vermögensschadenhaftpflicht bereits seitens der Versicherungsunternehmen nicht immer sorgfältig unterschieden wird. Gelegentlich ist in den Verträgen einfach nur von Betriebs- und Berufshaftpflicht die Rede.


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