Sentiment und Buzz: Während der letzten Wochen war eine Zunahme negativer Kommentare über Epizyme in Social Media zu beobachten. Das Stimmungsbarometer der Marktteilnehmer zeigte in den roten Bereich. Die Aktie erhält von der Redaktion deshalb eine „Sell“-Bewertung. Die Intensität bzw. vereinfacht ausgedrückt die Häufigkeit der Beiträge zu einer Aktie liefert Anzeichen dafür, ob das Unternehmen aktuell viel oder wenig im Fokus der Anleger steht. Über Epizyme wurde deutlich weniger diskutiert als normal, außerdem ist eine abnehmende Aufmerksamkeit zu verzeichnen. Dies führt zu einem „Sell“-Rating. Insgesamt bekommt die Aktie dadurch ein „Sell“-Rating.

Relative Strength Index: Der Relative-Stärke-Index (auch Relative Strength Index, abgekürzt RSI) wird in der technischen Analyse verwendet um einzuschäten, ob ein Titel überkauft oder überverkauft ist. Überkaufte Titel könnten demzufolge kurzfristig eher Kursrücksetzer sehen während bei überverkauften Titeln eher Kursgewinne möglich sind. Für diesen Punkt der Analyse ziehen wir den RSI auf 7- und auf 25-Tage-Basis für Epizyme heran. Zunächst der RSI7: dieser liegt aktuell bei 76,38 Punkten, zeigt also an, dass Epizyme überkauft ist. Damit erhält das Wertpapier eine „Sell“-Bewertung für den 7-Tage-RSI. Der 25-Tage-RSI schwankt weniger stark im Vergleich. Der RSI25 liegt bei 51,02, was bedeutet, dass Epizyme hier weder überkauft noch -verkauft ist, im Gegensatz zum RSI7. Das Wertpapier wird somit abweichend als „Hold“ eingestuft. Zusammen erhält das Epizyme-Wertpapier damit ein „Sell“-Rating in diesem Abschnitt.

Technische Analyse: Der aktuelle Kurs der Epizyme von 20,93 USD ist mit +43,55 Prozent Entfernung vom GD200 (14,58 USD) aus Sicht der charttechnischen Bewertung ein „Buy“-Signal. Demgegenüber weist der GD50, der die mittlere Kursentwicklung aus 50 Tagen beziffert, einen Kurs von 20,82 USD auf. Das bedeutet für den Aktienkurs, dass ein „Hold“-Signal vorliegt, da der Abstand +0,53 Prozent beträgt. Unter dem Strich wird der Kurs der Epizyme-Aktie als „Buy“ bewertet, wenn der Durchschnitt aus 50 und 200 Tagen als Grundlage herangezogen wird.