Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die künftige Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen in NRW ist nach Einschätzung von SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach nur eine "Notlösung". Die Regel sei "vernünftig, um das Infektionsrisiko zu begrenzen", sagte er der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Es wäre aber klüger gewesen, "wenn man deutlich kleinere Klassen einführen würde".

Zudem sollte man "einen sehr großen Teil des Unterrichts digital per Homeschooling durchführen", so Lauterbach weiter. Zuvor hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) angekündigt, dass in Nordrhein-Westfalen zum Schulstart am 12. August eine strenge Maskenpflicht eingeführt wird. Für alle Stufen, außer der Primarstufen, soll diese auch im Unterricht gelten. Die Maßnahme ist zunächst bis zum 31. August befristet.