Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Monopolkommission, Achim Wambach, fordert einen schnellen Ausstieg des Staates beim Impfstoffhersteller Curevac. "Der Steuerzahler ist jetzt an einem Unternehmen beteiligt, das an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert ist, und dessen Wert sehr volatil ist. Diese Beteiligung mag in der Krise zu begründen sein, sollte aber nach der Krise auch wieder zügig beendet werden", sagte Wambach der "Rheinischen Post".

Zugleich begrüßte der Ökonom, der auch Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist, dass Curevac trotz Staatsbeteiligung an die US-Börse gegangen ist: "Es ist gut, dass Curevac an ihren Plänen für einen Börsengang in den USA festgehalten und diesen erfolgreich durchgeführt hat. Eine Staatsbeteiligung sollte nicht dazu führen, dass Unternehmen an sinnvollen betriebswirtschaftlichen Entscheidungen gehindert werden."