Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat sich anders als sein Mitbewerber Friedrich Merz hinter den Beschluss des Parteivorstands zur Verschiebung des Parteitags gestellt. "Die erneute Absage des Bundesparteitags am 4. Dezember ist bitter, aber sie folgt der Unberechenbarkeit in Folge der Pandemie", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Die CDU brauche Einigkeit und einen verlässlichen Plan für die Neuwahl der Parteiführung.

"Diese muss im Frühjahr des nächsten Jahres erfolgen. Am besten auf einem Präsenzparteitag und notfalls per Briefwahl", so Röttgen. "Mit dem Beschluss des Bundesvorstands wird die CDU ihrer Verantwortung in der Pandemie gerecht und sichert zugleich ihre Handlungsfähigkeit im Wahljahr 2021."