Relative Strength Index: Ein prominentes Signal der technischen Analyse, der Relative Strength-Index, RSI, bezieht die Auf- und Abwärtsbewegungen von Kursen in einem Zeitraum von – musterhaft – 7 Tagen aufeinander. Bei einer Ausprägung zwischen 0 und 30 gilt ein Wert als „überverkauft“, bei 70 bis 100 als „überkauft“ und dazwischen als neutral. Der RSI der Sanbase führt bei einem Niveau von 100 zur Einstufung “Sell”. Der RSI25, bezogen auf einen Zeitraum von 25 Tagen, ist mit 43,06 ein Indikator für eine “Hold”-Einschätzung auf diesem Niveau. Damit stellt sich die Gesamteinschätzung auf “Sell”.

Branchenvergleich Aktienkurs: Die Aktie hat im vergangenen Jahr eine Rendite von -15.83 Prozent erzielt. Im Vergleich zu Aktien aus dem gleichen Sektor (“Industrie”) liegt Sanbase damit 14,33 Prozent unter dem Durchschnitt (-1.5 Prozent). Die mittlere jährliche Rendite für Wertpapiere aus der gleichen Branche “Bauwesen” beträgt 3,33 Prozent. Sanbase liegt aktuell 19,16 Prozent unter diesem Wert. Aufgrund der Unterperformance bewerten wir die Aktie auf dieser Stufe insgesamt mit einem “Sell”.

Anleger: Aktienkurse lassen sich neben den harten Faktoren wie Bilanzdaten auch durch weiche Faktoren wie die Stimmung einschätzen. Unsere Analysten haben Sanbase auf sozialen Plattformen betrachtet und gemessen, dass die Kommentare bzw. Befunde neutral gewesen sind. Zudem haben die Nutzer der sozialen Medien rund um Sanbase in den vergangenen Tagen vor allem neutrale Themen aufgegriffen. Damit erhält die Aktie für diese Betrachtung die Einstufung “Hold”. Damit kommt die Redaktion zu dem Befund, dass Sanbase hinsichtlich der Stimmung als “Hold” eingestuft werden muss.