Schwerin (dts Nachrichtenagentur) – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich gegen Forderungen gewandt, angesichts der Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny das Ostsee-Pipelineprojekt Nord Stream 2 zu stoppen. "Es ist nicht überraschend, dass diejenigen, die schon immer gegen Nord Stream 2 waren, diesen Vorfall nutzen, um erneut den Verzicht auf die Ostseepipeline zu fordern", sagte Schwesig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Sie übersehen dabei allerdings, dass die Fertigstellung der Pipeline auch im deutschen Interesse liegt."

Man brauche die Ostseepipeline für die künftige Energieversorgung in Deutschland. Schwesig fügte hinzu: "Es ist besser, im Dialog zu bleiben als Brücken abzubrechen."