Technische Analyse: Der gleitende Durchschnittskurs der Sherwin-Williams beläuft sich mittlerweile auf 425,8 USD. Die Aktie selbst hat einen Kurs von 470,16 USD erreicht. Die Distanz zum GD200 beträgt somit +10.42 Prozent und führt zur Bewertung „Buy“. Demgegenüber hat der GD50 für die vergangenen 50 Tage derzeit einen Stand von 449,66 USD. Somit ist die Aktie mit +4.56 Prozent Abstand aus dieser Sicht ein „Hold“. Damit vergeben wir die Gesamtnote „Buy“.

Branchenvergleich Aktienkurs: Im Vergleich zur durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor („Materialien“) liegt Sherwin-Williams mit einer Rendite von 14,97 Prozent mehr als 12 Prozent darüber. Die „Chemikalien“-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den vergangenen 12 Monaten von 3,1 Prozent. Auch hier liegt Sherwin-Williams mit 11,87 Prozent deutlich darüber. Diese sehr gute Entwicklung der Aktie im vergangenen Jahr führt zu einem „Buy“-Rating in dieser Kategorie.

Sentiment und Buzz: Starke positive oder negative Ausschläge in der Internet-Kommunikation lassen sich mit unserer Analyse präzise und frühzeitig erkennen. Die Stimmung hat sich für Sherwin-Williams in den vergangenen Wochen jedoch deutlich eingetrübt. Die Aktie bekommt von uns dafür eine „Sell“-Bewertung. Die Diskussionsstärke misst die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer in den sozialen Medien. Für Sherwin-Williams haben unsere Programme in den letzten vier Wochen eine verringerte Aktivität gemessen. Dies deutet auf ein gefallendes Interesse der Marktteilnehmer für diese Aktie hin. Sherwin-Williams bekommt dafür eine „Sell“-Bewertung. Insgesamt wird die Aktie auf dieser Stufe daher mit einem „Sell“ bewertet.

Fundamental: Sherwin-Williams ist im Vergleich zum Branchen-Durchschnitt (Chemikalien) aus unserer Sicht unterbewertet. Die Aktie wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Höhe von 21,2 gehandelt, so dass sich ein Abstand von 20 Prozent gegenüber dem Branchen-KGV von 26,56 ergibt. Daraus resultiert auf fundamentaler Basis eine „Buy“-Empfehlung.