Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Ein Großteil (81 Prozent) der Berufseinsteiger mit einem Informatikstudium fühlen sich im Job wohl. Nur drei Prozent sind mit ihrer Arbeit richtig unzufrieden, ist das Ergebnis des sogenannten Absolventenpanels eines Verbunds von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), des International Centre for Higher Education Research (INCHER) und des Instituts für angewandte Statistik (ISTAT) über das das Magazin "Zeit-Campus" berichtet. Damit sind Informatiker im Job zufriedener als beispielsweise Geisteswissenschaftler, Naturwissenschaftler und Wirtschaftswissenschaftler.

Für die Studie befragten Forscher Hochschulabsolventen des Jahrganges 2017 etwa eineinhalb Jahre nach ihrem Abschluss. Die jungen Berufstätigen sollten sich dafür auf einer Skala von eins (sehr zufrieden) bis fünf (sehr unzufrieden) einordnen. Über alle Fächer hinweg zeigten sich 71 Prozent der Einsteiger zufrieden mit ihrem Berufsalltag (Werte eins und zwei auf der Skala), neun Prozent waren unzufrieden (Werte vier und fünf). 20 Prozent verorteten sich mit dem Wert drei dazwischen. Während die meisten Einsteiger das Arbeitsklima und ihre Arbeitsaufgaben schätzen, gibt es in anderen Punkten mehr Unzufriedenheit. 17 Prozent der Befragten zeigten sich mit ihren beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten unzufrieden, 27 Prozent zumindest nicht voll und ganz zufrieden (Wert drei). Mit dem Einkommen ist rund die Hälfte voll und ganz zufrieden. 21 Prozent sind ausdrücklich unzufrieden mit der Summe, die als Lohn der Arbeit auf dem Konto landet (Werte 4 und 5). Für die Studie befragten die Wissenschaftler insgesamt 12.143 Absolventen vom Oktober 2018 bis April 2019.