Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ältere Menschen gehen nicht häufiger in Bankfilialen als jüngere. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf eine Yougov-Umfrage von Statista, die für die Zeitung durchgeführt wurde. Demnach unterscheidet sich die Filialnutzung von jüngeren und älteren Kunden tatsächlich kaum.

Über alle Altersgruppen sucht ein einstelliger Prozentsatz der Kunden mehrmals in der Woche eine Bankfiliale auf (18-24 Jahre: 3 Prozent, 35-44 Jahre: 6 Prozent, 55+ Jahre: 2 Prozent). Ein deutlich höherer Anteil der Kunden aller Generationen kommt hingegen nur einmal im Jahr oder noch seltener (18-24 Jahre: 15 Prozent, 35-44 Jahre: 30 Prozent, 55+ Jahre: 31 Prozent). Jüngere Kunden besuchen Filialen dabei sogar noch am häufigsten. Mehr als jeder dritte Kunde (38 Prozent) gibt als Grund dafür an, zurzeit keinen persönlichen Beratungsservice seiner Hauptbank in Anspruch zu nehmen. Nur gut ein Drittel der Befragen (36 Prozent) gab an, kein Konto bei einer Online-Bank zu haben. Von den Kunden der Online-Banken gaben in allen Altersgruppen rund vier von zehn Befragten an, Bankfilialen nicht oder eher nicht zu vermissen (18-24 Jahre: 42 Prozent, 35-44 Jahre: 43 Prozent, 55+ Jahre: 40 Prozent). Für die Erhebung wurden zwischen dem 31. Juli und dem 3. August diesen Jahres insgesamt 2.076 Menschen befragt.