Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz des Auftriebs für den Radverkehr in der Corona-Pandemie bleibt das Auto beliebt. In einer August-Umfrage gibt die Hälfte der Befragten an, im gleichen Umfang weiter Auto zu fahren, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagausgabe) vorab über eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa zum Deutschen Mobilitätspreis im Auftrag der Initiative "Deutschland – Land der Ideen". Jüngere Menschen (18 bis 29 Jahre) wollen im Gegensatz zu älteren Befragten demnach sogar in den nächsten sechs Monaten häufiger Auto fahren als Rad.

Unter allen Befragten wollen 35 Prozent im nächsten halben Jahr häufiger auf das Rad steigen und 21 Prozent vermehrt Auto fahren, wie die FAZ berichtet. Nur wenige Menschen wollen hingegen den öffentlichen Nahverkehr und die Bahn mehr als bisher nutzen, was ebenfalls auf Sharing-Angebote oder das Flugzeug zutrifft. Nach der Umfrage sprechen 39 Prozent von einer gleichbleibenden Nutzung des Fahrrads, 35 Prozent sagen das über den öffentlichen Nahverkehr, 37 Prozent über die Bahn und 19 Prozent über das Flugzeug. Insgesamt gibt mit 82 Prozent ein Großteil an, dass sie weniger unterwegs sind als früher. Vor allem die 18 bis 29 Jahre alten Menschen sprechen hier von eingeschränkter Mobilität, während dies unterdurchschnittlich auf die 30 bis 44 Jahre alten Personen zutrifft.