Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hofft auf einen Verbleib der USA in der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das sagte er der "Rheinischen Post". Es sei eine gemeinsame globale Herausforderung, die Corona-Pandemie einzudämmen.

"Es ist ein gutes Zeichen, dass der neue US-Präsident das Thema als erstes angehen will", so Montgomery. Ob Joe Biden das Ruder noch herumreißen könne, sei aber schwer zu sagen. Seine Chance liege jetzt darin, die US-Amerikaner auf den Präventionsmodus einzuschwören – vor allem solange es noch keinen flächendeckenden Impfstoff gebe. Die direkte Gefahr für Europa und Deutschland angesichts der hohen Zahlen in den USA sei verhältnismäßig gering, solange der internationale Reiseverkehr so eingeschränkt ist wie aktuell. "Das Virus reist schließlich mit dem Menschen", sagte der Weltärztepräsident.